Top Bier


Die Festival-Saison fängt ja mittlerweile immer früher an. Selbst im verregneten, kalten Deutschland ist jetzt schon Mitte April die Vorfreude auf Sommer, Sonne und Open-Air-Bespaßung so groß, dass verschiedene Openings auf die Gunst der Tänzer hoffen. Anlässlich des kommenden ‚Familienfestes der elektronischen Musik‘ im Oberhausener Olgapark („Ruhr-In-Love“), sind wir in uns gegangen und haben für euch und uns 15 Dinge zusammen getragen, die wir nicht mehr auf Festivals sehen oder hören wollen.

1) Security-Mitarbeiter, die zu gründlich suchen. „Kannst Du mal bitte die Pobacken auseinander ziehen?“
2) Selfie-Sticks. Gefährlich und uncool. Lasst sie zuhause bei eurer Oma, die freut sich darüber, denn sie kann damit die Katze kratzen, ohne aufstehen zu müssen. Außerdem ist die „Lily Camera“ viel besser. Die fliegt einfach hinter dir her.
3) Puschel-Hosen. Sorry, aber die Zeit ist vorbei; 15 Jahre mittlerweile.
4) Sonnenbrillen nach Sonnenuntergang. Selbst Stevie Wonder schaut weg.
5) Laserkraft 3D. Nein Mann, sie wollen nicht mehr tanzen.
6) Zigarettenschnorrer. Kaut Kaugummis oder eure Kiefer.

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7) Wichtigtuer mit zehn Bändchen am Handgelenk. Irgendwann fällt euch der Arm ab.
8) Showtek. Keine Angst,wir legen die CD schon selbst ein für euch. Ihr könnt im Heli warten, bis euer Set vorbei ist.
9) DJs, die 10 Minuten vor dem Set total hektisch ankommen und 5 Minuten nach dem Set total hektisch wieder das Gelände verlassen. Am besten noch mit einer Entourage von Manager, Booking Assistent, Privatkoch und Schuhputzer.
10) Gruppen von mehreren Gästen, die sich styletechnisch abgestimmt haben.
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11) Dixie-Toiletten. Uns fällt auch nichts Besseres ein, geben wir zu.
12) Menschen, die im Backstage-Bereich deutsche Künstler absichtlich englisch aussprechen.
13) Camping-Nachbarn, die nachts betrunken direkt neben ihr Zelt pinkeln. Ganz egal, ob da jemand liegt. Wake up in yellow!
14) Menschen, die uns mit dem Satz langweilen: „Ich kenne ihn (DJ XY) noch, als er bei mir im kleinen Club vor 150 Leuten aufgelegt hat.“
15) AKA AKA. Nicht, weil wir sie scheiße finden, sondern weil sie immer und überall in Deutschland spielen.

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