16-Jährige stirbt in Hamburg nach XTC-Konsum auf Privatparty


Auch in dieser eigentlich Party-freien Zeit gibt es schlechte Nachrichten wegen tödlichen Drogenkonsums auf Partys. Wie Die Welt berichtet, fand gestern Nacht in Hamburg-Winterhude eine Privatparty statt, in deren Verlauf die Partyteilnehmer Alkohol und Drogen konsumierten. Hamburg-Winterhude ist keinesfalls als Brennpunkt sondern eher als gut bürgerlicher Stadtteil in der hanseatischen Metropole bekannt. Wie Die Welt weiter berichtet, wurde gegen 01:30 ein Notarzt gerufen, da die junge Frau aufgrund des XTC-Konsums kollabierte. Der Notarzt konnte die Frau jedoch nicht wiederbeleben. Sie verstarb noch vor Ort. Die Polizei stellte eine geringe Menge an Drogen sicher.

Es steht fest: Die Risiken beim Mischkonsum sind höher als beim Monokonsum; Körper und Psyche werden hierbei viel stärker belastet. Einzelne Substanzwirkungen können verstärkt oder geschwächt werden. Es können auch ganz unerwartete Effekte auftreten, die nicht der Summe der Einzelwirkungen entsprechen. Die Wirkungen der jeweiligen Substanzen können zu verschiedenen Zeiten eintreten und unterschiedlich lange anhalten, dadurch können Wechselwirkungen zeitverzögert auftreten.

 

Was passiert, wenn ihr folgendes zusammen konsumiert:

MDMA + Alkohol: beides entzieht dem Körper Wasser – Risiko der Austrocknung.

MDMA + Cannabis: kann MDMA-Wirkung verstärken, größere Belastung des Kreislaufes.

MDMA + Speed: Speed mindert die »typische« Ecstasywirkung. Dies kann ein schnelleres Nachlegen und dadurch eine Überdosierung mit MDMA zur Folge haben. Die stimulierende Wirkung beider Substanzen bleibt erhalten, was zu einer starken Belastung des Herz- Kreislaufsystems führt. Überhitzung ist möglich.

MDMA + Ketamin: die körperliche Bewegungseinschränkung, die durch Ketamin ausgelöst werden kann, wird nicht mehr wahrgenommen, dies kann zur Überschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit führen.

MDMA + MAO-Hemmer: Bei gleichzeitiger Einnahme von MAO-Hemmern kann es zu einer unkontrollierbaren Verlängerung und Verstärkung der Wirkung kommen, dies bedeutet eine sehr starke Kreislaufbelastung. Zudem ist ein lebensbedrohliches Serotoninsyndrom möglich ! MAO-Hemmer sind bspw. in einigen Antidepressiva, Steppenraute, der Passionsblume und Muskatnuss enthalten.

MDMA + m-CPP: schwere Krampfanfälle möglich!

MDMA + PMA / PMMA: schwere Kreislaufbelastung – Übelkeit, Bewusstlosigkeit, Krampfanfälle, Tod durch Organversagen möglich.

MDMA + Ephedrin / Methadon / Ritalin: starke Belastung des Herzens durch Veränderungen im Herz-Rhythmus, plötzlicher Herztod möglich.

Das könnte euch auch interessieren:

CDU und Grüne wollen Cannabis legalisieren
Der erste MDMA-To-Go-Shop in Amsterdam-Shop hat eröffnet

15 DJ-Namen, die wir uns NICHT ausgedacht haben
Der Erfinder von Ecstasy ist gestorben
Achtung: Drogendealer
Andhim sagen ja zu Drogen
MDMA hilft gegen Tinnitus