20-Jähriger wiegt sein Marihuana auf der Supermarktwaage

Supermarktwaage
KI-generiertes Symbolbild

Ein 20-Jähriger wollte in Erfurt gekauftes Marihuana auf einer Supermarktwaage abwiegen. Am Ende stand keine Gewissheit über das Gewicht der mitgebrachten Ware, sondern ein lebenslanges Hausverbot.

Eine Obst- und Gemüsewaage ist eine praktische Erfindung. Äpfel drauf, Taste drücken, Klarheit haben. Ein 20-Jähriger in Erfurt wollte dieses bewährte Prinzip offenbar auf eine Ware übertragen, die üblicherweise nicht zwischen Zucchini und Eisbergsalat angeboten wird. Es ging um sein zuvor gekauftes Marihuana.

Rein botanisch lässt sich eine gewisse Nähe zur Gemüseabteilung herstellen. Organisatorisch hatte der Supermarkt allerdings andere Vorstellungen. Die Mitarbeiter forderten den jungen Mann auf, das Geschäft zu verlassen. Weil er dieser Aufforderung zunächst nicht nachkam, rückte die Polizei an. Damit hatte sich die Angelegenheit von der Gewichtskontrolle zur Frage des richtigen Abgangs entwickelt.

Das Ergebnis: ein lebenslanges Hausverbot. Für einen 20-Jährigen eine ausgesprochen langfristige Änderung seiner Einkaufsplanung. Ob er sein Marihuana tatsächlich noch wiegen konnte, geht aus der Meldung nicht hervor. Ebenso wenig ist über Menge oder Kaufpreis bekannt. Fest steht lediglich, dass der Versuch, beim Gewicht ganz genau hinzusehen, zu einem lebenslangem Hausverbot führte.

Dabei hätte die Sache so unspektakulär bleiben können. Mit einer Küchenwaage zum Beispiel. Die ruft zwar auch keine Begeisterung hervor – aber immerhin keine Polizei.

Quelle: mdr_th

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