Ich habe mitgezählt, 150 Gründe mich beißen zu lassen habe ich nicht gefunden, aber dafür reichen auch schon vier gute Gründe, die allesamt auf der Esperanza Nummer 3 versammelt sind. Das Original ist sehr minimal gehalten, groovt aber sehr gut und der Bass drückt sehr punktuell und mit Schmackes in die Magengegend. Wäre auch auf Poker Flat gar nicht soo verkehrt. “Space Juice”, der zweite Track von Savoretti geht noch einen Schritt weiter und gibt sich den Kratze- und Bürstesound-Spielereien hin, was auch sehr in Ordnung geht. Richtig geil wirds aber erst auf der Rückseite beim Marc Houle Remix; dessen Remix packt eine sehr viel prägnantere Bassline aus und legt einen derartig funky und fetten Mix hin, dass auch Ryan Crosson, der zum Schluss für Mix Nr. 3 sorgt, eingestehen muss: Marc Houle gewinnt – und das nicht zu knapp. [6/6] Sanomat