
Im September war er unser Cover-Held. Das Interview könnt ihr HIER lesen. Jetzt gibt es spannende Neuigkeiten zu dem Durchstarter. Es gibt eine neue Version von „Looking For Freedom“, passend zum 35-jährigen Jubiläum des Mauerfalls. Wir haben mit Luca-Dante darüber gesprochen.
David: Hallo Luca-Dante, schön, dich nach deinem Auftritt im Kölner Bootshaus persönlich kennengelernt zu haben. Wie hat es dir im Bootshaus gefallen?
LDS: Hey hey, es war auch schön, dich kennenzulernen! Ich habe lange darauf hingefiebert, dort aufzulegen, und bin unglaublich zufrieden mit unserer Show. Es war mir eine Ehre, als Headliner der eigenen Veranstaltung meiner Booking-Agentur „Madnesstic“ in diesem legendären Club zu spielen. Ein maximaler Abriss mit einer großartigen Crowd!
David: Du hast in deinem jungen Alter mit 25 Jahren und deiner jungen Musikkarriere bereits mit zahlreichen etablierten Musikern zusammengearbeitet, wie etwa durch Remixes für Yolanda Be Cool & Dcup aus Australien und für HBz oder
Kollabos mit dem Drum’n’Bass-Act Sigma aus Großbritannien, dem Rapper Yung Yuru aus Deutschland, der Pop-Gruppe Ricchi E Poveri aus Italien, Ely Oaks aus Berlin, MOTi, Vize, Katja Krasavice, Die Atzen, FiNCH oder auch deinem Buddy Niklas Dee, mit dem du den großen Durchbruch „Mädchen auf dem Pferd hattest“. Welche Kollabos oder Remixe haben dir am meisten Spaß gemacht?
LDS: Ich finde ja jede Kollaboration hat ihren eigenen Charme. Mein persönlicher Favorit ist jedoch „Up, Up, Up (Nobody’s perfect)“ mit der lieben Lina. Wir haben uns sofort mega gut verstanden, und bei den Recordings und Content-Drehs hatten wir viel Spaß. Außerdem hat es nach dem massiven Erfolg von „Mädchen auf dem Pferd“ einfach Sinn gemacht, dieses Follow-up zusammen mit der originalen „Bibi“-Schauspielerin zu bringen.
David: Heute, am 8. November erscheint deine Kollabo mit David Hasselhoff, der bereits in den 70er-Jahren erste Erfolge im Schauspielbereich feierte und später auch als Sänger agierte. Was meinst du, haben wir David Hasselhoff den Mauerfall zu
verdanken?
LDS: Richtig – ziemlich genau zum 35-jährigen Jubiläum des Mauerfalls! David Hasselhoffs „Looking for Freedom“ ist auf jeden Fall die Hymne des Mauerfalls, keine Frage. Er selbst sagt zwar immer, dass er nichts damit zu tun habe, aber ich denke, er war einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort.
David: Hast du dir die Fernsehserien „Baywatch“ und „Knight Rider“ mit David Hasselhoff mal angeschaut? Das ist ja doch deutlich vor deiner Zeit gewesen.
LDS: Natürlich habe ich einige Ausschnitte gesehen, aber ich würde sagen, das fällt eher in die Kategorie der Lieblingsserien meiner Eltern. Im Gedächtnis geblieben ist mir auf jeden Fall sein Cameo im „SpongeBob Schwammkopf“-Film (lacht).
David: Wie kam es zu der Kollabo mit David Hasselhoff?
LDS: Tatsächlich hat sich das Team von Hasselhoff bei meinem Label gemeldet und einen offiziellen Techno-Remix von mir angefragt. Das hat mich überrascht, aber natürlich auch sehr gefreut! Ich fühle mich natürlich geehrt, so ein Stück Geschichte in ein neues Gewand zu bringen und es einer neuen Generation zu präsentieren. Unsere vollen Terminkalender haben es allerdings bisher sehr schwer gemacht, ein persönliches Treffen zu ermöglichen.
David: Was erwartet uns musikalisch? Der Sound, mit dem David Hasselhoff musikalisch Erfolge feierte, ist ja doch schon ein großes Stück entfernt von Luca-Dante, oder? Wie verknüpft sich das?
LDS: Ich finde, dass beide Welten gut miteinander kombiniert werden. Wir haben auf der einen Seite den Stil der 80er-Jahre in den Parts und meinen basslastigen Sound in den Drops. Das wird ordentlich knallen in den Clubs und auf den Festivals. Ich bin immer noch ein bisschen verwundert, dass das Team Hasselhoff das so durchgewunken hat (lacht). Gerade der letzte Drop hat es in sich, mit meinem Goa-artigen „Helikopterbass“. Außerdem konnte ich die Vocals aus dem Originalsong nutzen, was sofort ein nostalgisches Gefühl vermittelt.
David: David ist ja Schauspieler und Musiker. Du hast als Filmproduzent angefangen. Wann drehst du mal mit The Hoff?
LDS: Wenn mir vor fünf Jahren jemand gesagt hätte, dass ich mal mit einem weltberühmten Schauspieler nicht einen Film, sondern ein Songprojekt mache, hätte ich ihn ausgelacht… Es wäre schon witzig, wenn ich mal wieder eine Kamera in der Hand halten würde und mit The Hoff einen Actionfilm drehen könnte. Wenn der Remix gut ankommt, frage ich das mal an (lacht).
David: David Hasselhoff hat deutsche Vorfahren, lebt aber in den USA. Er feierte dennoch größere Erfolge in Deutschland als in den USA. Wann geht es für dich in die Staaten? Was ist als Nächstes hierzulande geplant?
LDS: Das große Ziel in nächster Zeit ist es, international bekannter zu werden. Hierfür steht einiges in den Startlöchern. Vielleicht wird auch mal ein Song in den USA ein Erfolg. Ich liebe die Landschaft und die Städte dort und würde eine Amerika-Tour natürlich sehr feiern. Aber ich glaube, das dauert noch ein bisschen (lacht). Anfang 2025 kann sich die DACH-Region aber erstmal auf einige deutschsprachige Kollaborationen mit Hitpotenzial freuen.
Und hier könnt Ihr die Nummer hören:
Und hier gibt es noch mal das Original:
„Looking For Freedom“ von Luca-Dante Spadafora und David Hasselhoff ist am 8. November 2024 erschienen.