79-jähriger schmuggelte 42 Kilo Kokain – Bild von Besno Pile


Die bayrische Polizei hat in den vergangenen Tagen zufällig mehrere Schmuggler festgenommen. Dabei konnten rund 100 Kilogramm Drogen aus dem Verkehr gezogen werden.

Auf den bayrischen Autobahnen sind täglich tausende Menschen unterwegs, da scheint es sehr unwahrscheinlich, dass Schleierfahnder der Grenzpolizei Drogenkuriere aufspüren. Deshalb wird auch von einem enormen Zufall gesprochen, dass die Schmuggler festgenommen werden konnten.

Kurz aufeinander wurden drei Männer angehalten, von denen bisher kein Zusammenhang ermittelt werden konnte. Die Autos der Schmuggler wurden genaustens überprüft. Und das war wirklich pures Glück, weil die Schleierfahnder verdachtsunabhängig kontrollieren.

Der größte der drei Funde wurde auf der A7 bei Neu-Ulm gemacht. Hierbei wurde im Wagen eines 79-Jährigen ein professionell verbautes Schmuggelversteck entdeckt. Darin befanden sich 42 Kilogramm Kokain. Ob der Senior ein Mittelsmann, Händler oder Kurier war, ist noch ungeklärt.

In Rosenheim auf der A8 wurde ein 41-Jähriger mit 15 Kilogramm Kokain im Wagen angehalten. Auch in diesem Fall ist unklar, ob es sich um einen Dealer oder einen reinen Kurierfahrer handelt.

Bei einem 36-Jährigen, der im Oberallgäu gestoppt wurde, fanden die Beamten nicht nur 18 Kilogramm Kokain, sondern zusätzlich 20 Kilogramm Heroin. Auch hier waren die Drogen professionell im Auto versteckt. Die drei Männer kamen alle in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauern an.

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