
Mit „KitKatClub: Kinks of Berlin“ kommt im September ein Dokumentarfilm über einen der bekanntesten und zugleich umstrittensten Clubs der Hauptstadt ins Kino.
Neben dem Club-Mitgründer Thaur Simon stehen zahlreiche Besucher*innen des Clubs im Mittelpunkt der Doku: Wir erleben unter anderem Tim alias Raven Van Krueger, wie er als Drag-Künstler durchstarten will, Elisa und ihre Freund*innen, die die Regeln im Club diskutieren, ein BDSM-Pärchen und ein Dog-Play-Duo. Performances, Kämpfe um Konsens, zarte Gespräche mit Vätern, Begegnungen zwischen Körpern und Seelen. „KitKatClub: Kinks of Berlin“ ist eine cineastische Erfahrung über Freiheit, Nähe, Identität, Sex und das Verlernen von Scham – ungeschönt und poetisch zugleich.
Regie führte Philipp Fussenegger, der gemeinsam mit Susanne Heuer auch das Drehbuch verfasst hat. Produziert wurde die rund 96 Minuten lange Dokumentation von avanti media fiction, Cordula Kablitz-Post in Ko-Produktion mit FFF YEAH und ZDF – Das kleine Fernsehspiel. Gedreht wurde in Berlin.
Der Film widmet sich dabei weniger der Geschichte des Clubs selbst, sondern vielmehr den Besucher*innen und ihrem ganz persönlichen, differenzierten Blick auf den Club. Es geht um die Faszination eines Ortes, der sich über die Jahre zu einem Symbol für Berlins alternative Nachtkultur entwickelt hat, und der bis heute weltweit Aufmerksamkeit auf sich zieht.
Seine Weltpremiere feierte der Film am 6. März in Thessaloniki. Im September soll die Dokumentation dann auch in Deutschland in die Kinos kommen.
Den Teaser könnt ihr hier schauen:
Foto: GodeNehler – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
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