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Electronica kann dieses aus Berlin und Brandenburg stammende, Kollektiv wechselnder Musiker, das sich selbst in der Tradition von Björk (so hört sich die Sängerin auf “Aurora“ auch an), Portishead und Moloko sieht. Der rote Faden des Albums sind die sich schlagartig ändernden musikalischen Umstände und Bedingungen. Hip Hop Beats folgen auf den eröffnenden Bläser-Chill gefolgt von Reggae, um darauf wieder in Agonie zu verfallen (“Anemone“). Broken Downbeats (“Brumous Romer“), technisch-spacige Abgefahrenheit (“Boats“), Dubbige Angelegenheiten (“The Decelt“) oder countryeske Gitarreneinlagen (“Shutgun“) wirken teilweise belanglos und wenig strukturiert. Das macht es dem Hörer schwierig zu folgen und die Stücke zu genießen. Als temporäres Klangereignis mag der einzelne Song für sich wirken, in der Gesamtheit allerdings bleibt das Konstrukt wirkungslos. 2/10, Cars10.Becker.