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Achtung – extrem hoch dosierter LSD-Filz im Umlauf


 

Liebe LSD-Konsumenten. Auch wenn ihr denkt, ihr könntet routiniert mit Filzen jedweder Art umgehen. Passt auf euch auf, denn aktuell kursiert ein extrem hoch dosierter LSD-Filz. Der sogenannte OM-Filz in der Farbkombination Weiß-Blau-Schwarz enthält 394 µg LSD.
Über 150 µg LSD können zu viel sein, durchschnittlich enthielten die 2015 analysierten LSD-Filze 72.2 µg LSD. Hohe Dosen erhöhen das Risiko selbst für erfahrene Konsumenten. Es können höchst intensive psychedelische Erlebnisse hervorgerufen werden, welche verstörend und angsteinflössend sein können. Auch paranoide Vorstellungen können vorkommen. Des Weiteren kann eine sogenannte Übersensibilität auftreten. Musik, Licht und andere Reize können dabei als extrem unangenehm empfunden werden. Auch eine Körper-Geist-Trennung kann auftreten.

Infos zu LSD

Dosierung: 20 bis 75µg werden als leicht, 75 bis 150µg werden als stark und über 150µg werden als
sehr stark bezeichnet.

Wirkungseintritt und –Dauer: nach ca. 20 Min. / 6 bis 11 Std.

Wirkung: Die LSD-Wirkung ist sehr stark von Dosis, Set und Setting abhängig. Als Halluzinogen intensiviert und verfremdet LSD deine Sinneswahrnehmungen, das Raum-Zeit-Empfinden verändert sich stark. Deine Stimmung und deine Gefühle können sich abrupt verändern, von himmel-hochjauchzend bis hin zu tod-traurig. Dabei können „kreative Gedanken“, neue Ideen oder spirituelle Erfahrungen entstehen. Bei hohen Dosierungen kann eine Loslösung vom eigenen Körper stattfinden. Nebenwirkungen: Besonders in der Anfangsphase des Trips können leichte Atembeschwerden, Herzrasen, Schweissausbrüche, veränderter Blutdruck und Übelkeit auftreten. Es kommt zu einer starken Produktion von Speichel und Schleim. Die Körpertemperatur erhöht sich leicht, die Pupillen werden erweitert und die optische Fokussierung erschwert. Gähnen ohne Müdigkeit setzt ein. Die
Risiken im psychischen Bereich sind von der Persönlichkeitsstruktur des Users/der Userin abhängig.

Die Wahrnehmungsveränderungen können so intensiv sein, dass UserInnen sich von der Flut von Eindrücken überfordert fühlen. Vor allem bei Nichtbeachtung der Regeln betreffend Set und Setting kann es zu Fehlreaktionen, Orientierungsverlust, Panik, Paranoia und „Horrortrips“ kommen. Langzeitrisiken: Es besteht − auch bei einmaligem Konsum − die Gefahr, dass latente (verborgene) psychische Störungen ausgelöst werden können.

Wenn ihr wissen möchtet, wieso ein LSD-Trip so lange anhält, dann lest das hier.

Mehr zu LSD erfahrt ihr hier:
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LSD und Musik – Weshalb werden Tracks vertrippt anders wahr genommen?
Microdosing – Der Gehirndoping-Trend aus Kalifornien
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