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Die zurückgenommenen Arrangements, der fragile Gesang und diese wirklich intime Atmosphäre, das ist, was zuerst auffällt, wenn man sich den elf Songs des Debütallbums von The Acid nähert. Ry X, Adam Freeland und Steve Nalepa haben eine Vorliebe für Reduktion. Die leben sie gemeinsam als The Acid aus. Die Stimme von Ry X, die man zuletzt noch durch „The Howling“, seinem erfolgreichen Projekt mit Frank Wiedmann von Âme, gut im Ohr hatte, ist ganz nah am Mikrofon. Sie erzeugt im Zusammenspiel mit der Instrumentierung ein hohes Maß an Melancholie. Sicher werden jetzt einige Kritikerkollegen mit Begriffen wie „Post-Dubstep“ oder James Blake-Vergleichen um sich werfen. Das erspare ich mir und euch, denn „Liminal“ glänzt auch ohne eine solche Aufpolierung ziemlich gut. 7/10 BS.