Tom Wax – TeamWorx (Phuture Wax Records)

Bereits seit den 90ern kann sich Tom Wax zu den erfolgreichsten und angesehensten DJs und Produzenten zählen, was auch zur Gründung seines eigenen Labels Phuture Wax Records geführt hat. Nach den vergangenen Erfolgen erscheint darüber nun mit „TeamWorx“ sein neustes Release. Wie der Titel vermuten lässt, hat Tom für die zehn Tracks mit zehn verschiedenen Künstlern kollaboriert und sorgt somit für Abwechslung und Vielseitigkeit. Wie üblich schafft er eine einmalige Fusion der jeweils besten Elemente von House und Techno. Groovige Drums und Basslines geben lockere und entspannte Rhythmen vor und werden von einer guten Balance zwischen synthetischen und natürlichen...

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Yaya – You Decide (Tamango)

Er mag vielen nicht unbedingt bekannt sein, aber Veröffentlichungen auf Desolat, Cadenza, Be As One oder Roush sprechen eine deutliche Sprache. Die Stimmung ist in techigen House getränkt und brummt mit dicken Beats und deepen Flangerchords („Night & Day“). Erster Kracher: „She Is Not For Me“ – ein Track mit formidablem Bassgeläuf und schemenhaften, spacigen Geräuschen. Es rollt robust („Trust“), tribalt charmant („Black Mamba“) und wenn Yassin Ligali Ali seine housig sanfte Seite anschiebt („Love & Hate“), dann offenbart sich die ganze Bandbreite seines Schaffens – mein Lieblingstrack dieses Longplayers. 7/10...

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Northern Lite – Evolution (Una Music)

Wow, bereits das 13te Album des Erfurter Trios um die Masterminds Sebastian Bohn und Andreas Kubat. Eine herausragende Band-Historie mit großartigen Werken wie „Reach The Sun” oder „Unisex”. Die musikalische Entwicklung von einer reinen Rave-Combo, was nicht despektierlich gemeint ist, zu einer Band mit gesungenen Vocals und nur noch geringem Techno-Einfluss hat Northern Lite nicht geschadet. Und die treue Fanbase von Northern Lite, die weit über den deutschsprachigen Raum hinausgeht, wird auch „Evolution” abfeiern. Und das mit Grund. Der Album-Opener „California” ist zweifellos eine Hymne und wird demnächst von Reiseveranstaltern als Untermalung der besten neuen LA-Reiseangebote eingesetzt. „Green Apples”...

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Slam – Archive Edits (Soma)

Auf der „Archive Edits“-LP versammeln Slam Edits eigener Hits und der anderer Künstler. Eigentlich nur für ihre eigenen DJ-Sets gedacht, lassen die beiden Künstler jetzt auch den Rest der Welt an dieser exquisiten Sammlung teilhaben. Neben einem Edit ihres Hits „Scorpion“, finden sich Tracks von Nutzer Ebb, Thomas P. Heckmann als Silent Breed, Terrence Fixmer, DK8 Damon Wild und Hertz. Auch zwei bisher unveröffentlichte Slam-Stücke haben es auf das Album geschafft, so dass hier der Fokus auch klar auf Archive und nicht nur auf Edits liegt. Alle Tracks sind quasi „auf den neusten Stand“ gebracht worden und sind erstklassiger...

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Ferdinand Hübl – A Mind Called Galaxy (Huebl Records)

Ferdinand Hübl ist ein wahrer Meister darin, mit seiner Musik Emotionen auszudrücken und Geschichten zu erzählen. Auch in seinem Debütalbum „A Mind Called Galaxy“ kann er dadurch wieder punkten. Insgesamt sind acht Tracks darauf enthalten sowie eine verkürzte Radio-Version des ersten Tracks „No Place“, wobei Kollmann mehrfach als Gastproduzent vertreten ist. Die Tracks bieten erstklassigen Techno mit kräftigen Kicks, brummenden Basslines und ausgeklügelten Arps, aber stechen besonders durch überragende Atmosphären und Sprachaufnahmen von Ferdinands Großeltern hervor. Insgesamt ein außergewöhnliches und erfrischendes Release mit vielen interessanten Ideen. 10/10 Lukas...

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Phunkadelica – Phuk Ad Elica (Multinotes)

Nach ihrer Single „Phunkool“ ist das italienische Duo Phunkadelica wieder zurück auf Multinotes und veröffentlicht das Debütalbum „Phuk Ad Elica“ mit elf Tracks, welche wie gewohnt durch einwandfreien Indie Dance aufwarten können. Das gesamte Release strotzt nur so vor angenehmen und aufbauenden Vibes und geht daher leicht ins Ohr. Alle Tracks bieten hervorragende und Ohrwurm erzeugende Melodien mit einem breiten Spektrum an verschiedenen Instrumenten. Dazu gehören weiche Pads, herrliche Gitarren und nostalgische Synthies, aber auch dezente Vocals und abstraktere Klänge. Dementsprechend handelt es sich hierbei um ein reichhaltiges und mannigfaltiges Release. 10/10 Lukas...

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Atelier – Varsam Court (Lossless)

Die beiden Kindheitsfreunde Alexander Inggs and Jaś Miszewski stehen hinter dem Projekt Atelier und leben dort ihre Liebe zu analogen Synths, Drum Machines und Effektgeräten aus. Im letzten Jahr debütierte das südafrikanische Duo – mittlerweile in Berlin ansässig – mit der EP „Something To Fill An Hour”. Nun also das Album, zehn Tracks, die eindrucksvoll intensiv, umarmend und auf den Punkt sind. Analoge Wärme, House-Beats, jauchzend-eindringliche Vocals, Ambient-Momente, technoide Spannung und verflochtene Breaks. Ein rundes Album, reich an Höhepunkten und sehr gut in Szene gesetzt. 9/10 Dieter...

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Kas:st – Road To Nowhere (Flyance Records)

  Zwei Tiefseetaucher aus Paris lassen sich in verborgene Techno-Dimensionen gleiten. Ihre Vision: hypnotischen Ambient-Sound mit dunklen und einnehmende Basslines aufzuspüren, der Emotionen ohne Ende hervorruft. Das französische DJ-Duo nennt sich Kas:st, alias Karol Herse und Manuel Sene, und hat sich kunstvoll-experimentellen Deep Techno auf höchstem Niveau verschrieben. Höhlenartig klingen die Noise-Texturen und warm-düstere Synthesizer-Elemente prägen ihren originellen Sound, der einen regelrecht in Kas:st technoiden Ambient-Kosmos aufsaugt. Kleine Prognose der Redaktion: spätestens mit diesem Debütalbum „Road To Nowhere“ wird ihnen der Durchbruch gelingen. Jede Track-Nummer ist ein Klangerlebnis für sich, doch besonders „Insomania“, „Lost Souls“ und „H.U.M.A.N.“ lassen das...

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COMA – Voyage Voyage (City Slang)

„Voyage Voyage“ – der Titel des neuen Coma-Albums hält, was er verspricht. Das Kölner Produzentenduo Marius Bubat und Georg Conrad begibt sich mit seinem dritten Longplayer auf Reisen – zurück zu seinem Musikverständnis der Teenagertage am heimischen Niederrhein, angereichert mit der elektronischen Ausgestaltung ihrer Live-DNA und den Erfahrungen der letzten 20 Jahre. Als Schülerband mit Indierock- und -Pop-Einschlag schrieben die beiden mit ihren damaligen Bandkollegen Songs und spielten sie live. Was folgte? Kein Bruch, keine Nostalgie, sondern eine logische Weiterentwicklung: Nach ihrem Wechsel in die elektronische Musik im aufstrebenden Köln der frühen 2000-er Jahre wagten sie sich an clubbigere...

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The Chemical Brothers – Surrender 20 (Universal)

Das wohl beste Album der chemischen Brüder ist eine pralle und abwechslungsreiche Wundertüte, die über ihren klassischen Big-Beat-Sound hinaus geht und die mit tollen Gästen versehen wurde. Schon die erste Single-Auskopplung „Hey Boy Hey Girl“ ließ den Puls höherschlagen, der Dancefloor im Ausnahmezustand. Apropos Ausnahmezustand, großartig auch „Out Of Control“, dass mit Bernard Sumner von New Order entstanden ist – jener Band, die ebenfalls aus Manchester kommt und Jahre zuvor die Stadt, aber auch die Chemical Brothers selbst musikalisch geprägt hat. Noel Gallagher, ebenfalls aus der nordenglischen Metropole drückt eindrucksvoll „Let Forever Be“ seinen Stempel auf, während „Asleep From...

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Tok Imago – Nord Noir (Infine)

Thomas Hennebicque nimmt uns mit auf seine Abenteuer, die er nächtens erlebt. Mit zehn Stücken gelingt ihm eine wunderbare Balance zwischen einheimelnder Wohlfühligkeit, auf der anderen Seite aber auch Mysteriöses, Unheimliches und wenig Greifbares. Gerade dieser Grat macht „Nord Noir“ zu einem Erlebnis, das teils ambient („Final Silence“), dann wieder mit Beats versehen („Sainte Barbe“, Nord Noir“) erklingt. Besonders bemerkenswert ist sein feinfühliger Umgang im Gestalten der Stücke und Partituren („Galerie Boisee“). 7/10...

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Mr. Raoul K – African Paradigm (Compost Records)

Dieses Album ist ein Schmelztiegel aus verschiedensten Einflüssen. Wie der Name schon andeutet, hört man im Debütalbum von Mr. Raoul K seine afrikanischen Wurzeln – mit Einflüssen aus allen Teilen des Kontinents. Obwohl bei der Produktion wenige synthetische Sounds zu hören sind, geht es mit viel Dampf ab. Hypnotische Tracks zelebrieren meisterhaft die rhythmische Ekstase – auf über elf Minuten. Dazwischen gibt es bezaubernde Auszeiten für den Hörer, mit guten Lyrics, spannenden Harmonien und wunderschönen emotionalen Momenten. Vor allem die authentischen Vocals sorgen dabei für Gänsehaut. 9/10 Big...

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