Album-Promotion oder Herzensangelegenheit - Felix Jaehn outet sich

Album-Promotion oder Herzensangelegenheit – Felix Jaehn outet sich

Gerade erst ist das Debüt-Album von Felix Jaehn mit diversen weltweiten TopTen-Hits erschienen, aber im Internet dreht sich alles lediglich um die sexuelle Orientierung des gebürtigen Boltenhageners. Grund ist ein Interview, dass der 23-jährige Jaehn, der bei Universal unter Vertrag steht, dem ZEIT-Magazin gegeben hat. Warum sich Jaehn, der als erster Deutscher seit Frank Farian und Milli Vanilli Platz eins in den US-Amerikanischen Charts erreicht hat (sein „Cheerleader“-Remix landete in mehr als 50 Ländern in den Top Ten), gerade jetzt ‚geoutet‘ hat, ist da wohl zweitrangig. Wie er dem ZEIT-Magazin gegenüber geäußert hat, sprach der 23-jährige Wahl-Hamburger in diesem besagten Interview erstmalig über seine sexuelle Orientierung. „Der Song ‚Don’t Say Love‘ handelt von einer Situation, die ich vor einigen Jahren mit einem Mädchen erlebt habe. Ich merkte damals, dass sie mehr von mir wollte, aber ich hatte Zweifel, ihr gerecht werden zu können. Denn ich wusste, dass ich auch Jungs gut finde und mich genauso gut in einen Mann verlieben könnte.“

Und weiter: „Ich dachte immer, dass ich eines Morgens aufwache und mir ganz klar darüber bin, was ich will. Aber das war bisher noch nicht der Fall. Mal war ich an Mädchen interessiert, mal an Jungs. Ich bin auf jeden Fall sehr froh, dass ich darüber jetzt so offen sprechen kann.“

Das Bekennen zu seiner Bisexualität könnte für viele junge Menschen ein Signal sein, dass es absolut okay ist, Männer und Frauen attraktiv zu finden. Wir sagen: gut gemacht Felix.

Auf dem Album „I“ sind 25 Songs vertreten, für die sich Jaehn Zeit gelassen hat, da er nicht einfach nur ­wegen des ersten großen Erfolgs um „Cheerleader“ ein ­Album releasen wollte.

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