
Robert Babicz alias Rob Acid gehört zu den bekanntesten Vertreter:innen der Acid-Techno-Szene. Den Sound des Genres prägte er erstmals 1992 mit seiner Debüt-Veröffentlichung – damals noch unter dem Pseuodnym Colone – „Acid Science Trax Vol. 1“ mit. Mit seinem weltbekannten Hit „Happy Answer“ erreichte er dann wenig später die englischen Dance-Charts und sorgte durch erfolgreiche Kollaborationen mit Dr. Motte, Roland Casper, Mijk van Dijk und vielen weiteren Acts immer wieder für großes Aufsehen. Zahlreiche Labelgründungen wie Junkfood Records, Tabu Rec, Babiczstyle und DIRT CUTS etablierten ihn zusätzlich in der Szene. Heute feiert er seinen 53. Geburtstag – Grund genug, euch die zehn besten Rob-Acid-Tracks vorzustellen.
Happy Answer (Generator Records, 1996)
Ein eher optimistischer Track des Künstlers. Sowohl der Titel als auch die Stimmung des Tracks vermitteln eine offene und tragende Atmosphäre. Damit bildet er einen echten Gegenpol zu vielen anderen Rob-Acid-Veröffentlichungen.
Acid Bites (Junkfood Records, 1994)
Rau und direkt: „Acid Bites“ steht für eine schärfere, kompromisslose Energie. Die prägnanten Sequenzen sowie kurze, scharfe Elemente sorgen für ein intensives Acid-Klangerlebnis.
Wall of Drums (Le Petit Prince, 2003)
Der treibende Rhythmus von „Wall of Drums“ steht klar im Vordergrund. Die kontinuierlichen Drums erzeugen eine konstante Intensität, die unmittelbar zum Tanzen animiert.
D-9-5 (Generator Records, 1996)
Der Track besitzt eine eher kühle Atmosphäre, was ihn zu einem technischen Klangerlebnis macht. Die industrielle Stimmung und die präzise gesetzten Acid-Lines formen einen Track, der durch Detailtreue und Klarheit überzeugt.
Mind Monster (Junkfood Records, 1995)
Dunkel und leicht unruhig: Durch die markanten Acid-Lines erzeugt „Mind Monster“ eine permanente Spannung bei den Hörer:innen.
Überlebt… (Junkfood Records, 1996)
Ein kraftvoller Track mit schwerer Atmosphäre. Der Klang wirkt gebrochen und gleichzeitig stabil. „Überlebt…“ fängt das Nachtleben perfekt ein und zeigt Rob Acids Perspektive auf das Überstehen einer langen Nacht.
Wuppertal (Generator Records, 2003)
Nicht nur der Ort unseres Sitzes, sondern auch Teil des Albums „Liveset“. Auf diesem Album schuf Babicz zahlreiche Tracks, deren Namen von Städten inspiriert sind. Jeder Track verkörpert seine persönliche Sicht auf die jeweilige Stadt – eine individuelle Ode an Wuppertal.
My Music Remix (Ballroom Black, 2021)
Sein Remix zu „My Music“ von Dennis Siemion treibt mit treibenden Beats und modulierten Acid‑Synths voran. Der Track ist hypnotisch und melodisch zugleich. Er verbindet rohen Acid‑Sound mit energiegeladenem Club‑Groove.
Liquid Chrome (Warehouse Records, 2021)
Ein eher hypnotischer Track mit glattem Sound, der eine gleichmäßige und tragende Bewegung vermittelt. Die Stimmung ist weniger aggressiv, dafür umso schwereloser.
Digdeep (DIRTCUTS, 2015)
Der Track zieht langsam nach innen und baut sich ohne klassische Spannungsbögen auf. Er lädt zum Eintauchen ein – Schicht für Schicht. Kein klassischer Drop, sondern ein kontinuierliches Versinken.
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