Der Versandriese Amazon dringt weiter in die Tiefen der Musikproduktion vor. Der angekündigte AWS DeepComposer, ein computer-gesteuertes 32-Tasten-Keyboard, produziert Tracks – und zwar (fast) ohne fremde Hilfe.

Die Funktionsweise des Tools ist simpel und erstaunlich zugleich: Man füttert das System mit einer Melodie, welches diese dann mithilfe des über die AWS Cloud laufenden DeepComposer zu einem vollwertigen Track verarbeitet. Anschließend wird die Melodie durch verschiedene musikalische Instrumente und Strukturen aus unterschiedlichen Genres (Rock, Jazz, Pop, Klassische Musik etc.) ergänzt.

Der DeepComposer verwendet zwei Netzwerke, ein Generator- und ein Diskriminator-Modell, die gegenseitig aufeinander aufbauen. Mit dem SageMaker von Amazon lassen sich zudem eigene generative Modelle erstellen.

Weitere Infos zum AWS DeepComposer, dessen Preis zunächst auf 99 Dollar (ca. 90 Euro) beziffert sein wird, findet ihr hier.

Ein genaues Veröffentlichungsdatum ist noch nicht bekannt.

 

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