Amirali

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Der gebürtige Iraner Amirali Shahrestani konnte letztes Jahr in einer Art und Weise durchstarten, die schier unglaublich scheint. Entdeckt wurde sein Talent von Crosstown Rebels Chef Damian Lazarus, der ihn in seinem Label aufnahm. Amirali zog ursprünglich nach London, um Architektur zu studieren, verbrachte aber sehr viel Zeit im Studio, wo sein Album „In Time“ entstand. Es wurde ein massiver Erfolg und brachte ihm Auftritte in der ganzen Welt ein. Mit „No Strings“ auf der BPitch Control Compilation „Where The Wind Blows“ erschien erstmals ein Werk unter seinem Namen auf einem anderen Label. Im Interview erzählt er uns, was seit „In Time“ passiert ist, wann sein zweites Album kommt und wie es zu „No Strings“ auf BPitch kam.

Für dich ging es letztes Jahr mit deinem Album „In Time“ rund um die Welt. Hast du dich an das viele Reisen gewöhnt?

Ich versuche nicht über die Anzahl an Flüge zu denken, die ich regelmäßig nehme, denn wenn man zu sehr darüber nachdenkt, dann kann es wirklich einen Affekt haben.
Aber der Rest der Geschichte ist ein absoluter Genuss, ich bin in der Lage große Auftritte mit tollem Leuten zu spielen, ich lerne verschiedene Kulturen und Kochkünste kennen. Es sind schon sehr spezielle Pfade und Karrieren, die wir DJs und Musiker haben.

Spielst du ausschließlich Liveshows oder legst du auch manchmal als DJ auf?

Ich habe in letzter Zeit wieder mehr DJ-Anfragen angenommen, das ist ein großer Spaß und fordert mich in einer anderen Art heraus. Ich kam so auch anfangs zu elektronischer Musik, mit dem Sammeln und Spielen von Musik von anderen Leuten.

In deinen Liveshows führst du schon eine Reihe unveröffentlichter Tracks auf und „No Strings“ ist ebenfalls exklusiv auf der BPitch-Compilation. Kommt dieses Jahr dein zweites Album ?

Wir haben noch kein genaues Releasedatum, aber unser Ziel ist es, dass es bis Ende des Jahres fertig ist. Ich habe bereits weniger Auftritte angenommen, damit ich mich konzentrieren und genug Zeit im Studio für das neue Album verbringen kann. Aber nur um das klarzustellen, keiner der unveröffentlichten Tracks, die es bisher in meinen Liveshows zu hören gab, werden auf dem nächsten Album sein.

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Wie kam es zu deinem Track auf BPitch, sonst erscheinen deine Lieder ja bei Crosstown Rebels?

Ich habe großen Respekt für Ellen Allien und für das, was sie mit dem Label macht. Ich finde es sehr facettenreich, das mag ich an dem Label. Ich mag es nicht, mit zu vielen Labels zu arbeiten, genau so wenig mag ich es, zu viele Platten auf den Markt zu bringen. Aus irgendwelchen Gründen fühlte es sich richtig an, eine Single auf BPitch zu haben, darüber bin ich auch sehr glücklich.

Außerdem hast du dieses Jahr angekündigt, dass du dabei bist, eine Band zu gründen. Wie wird dieses Projekt von dir aussehen? Wird es sich dabei auch um elektronische Musik handeln?

Es wird grundlegend elektronische Musik mit einigen anderen Elementen sein. Ich möchte an diesem Punkt noch nicht zu viel darüber preisgeben.

Wird deine Band deine komplette Zeit in Anspruch nehmen oder wirst du auch weiterhin als Soloact touren?

Die Band wird von nun an mein Schwerpunkt werden. Ich werde zusätzlich noch als DJ auftreten, aber es wird keine Solo-Liveshows mehr geben.

Im Februar durftest du einen Essential Mix für Radio One’s Floor auf der Access All Areas machen. Empfandest du diesen Moment als etwas besonderes?

Ganz und gar, es war ein absolutes Vergnügen und ein großer Erfolg für mich, dass ich den allerersten per Video übertragenen Essential Mix auf BBC Radio 1 machen durfte. Ich habe mich sehr geehrt und begeistert gefühlt.

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