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Die beiden Controller AMX und AFX für Serato DJ sind im Handel erhältlich. Die zwei modularen Einheiten geben zum einen Kontrolle über die Decks und zusätzlichen Funktionen und stellen ein bequemes, digitales Mischpult dar.

Für die Decks bietet der AFX zahlreiche Regler, Pads und Tasten, die bereits mit Auslieferung ein Mapping haben, aber auch nach belieben anders verwendet werden können. Es gibt für das achttastige Pad insgesamt zehn verschiedene Modi, darunter Samples, Hot Cues, Slicing von Beats und natürlich Loops. Die Pads sind alle hintergrundbeleuchtet und geben so auch ein visuelles Feedback über ihren jeweiligen Modus.
Der AFX wird der erste Controller sein, der das Flip Expansion Pack von Serato nativ unterstützt. Mit Serato Flip ist es möglich, Cue Punkte und andere Stellen eines Liedes aufzuzeichnen, zu loopen und die Samples jederzeit abzufeuern. Die sogenannten Flips sind dabei auf sechs pro Track limitiert, aber fest speicherbar. Im Lieferumfang für den Controller gibt es einen Gutschein für Flip und für das Back Pack FX Expansion Pack.

Auffällig ist auch der Touchstrip am oberen Ende des Controllers. Wie auch schon bei den CDJ-2000 von Pioneer oder dem X1 MK2 von Native Instruments, lässt sich hierbei im Song herumspringen. Hierbei stellt ein LED-Streifen die jeweilige Position im Song dar. Akai ist somit ebenfalls auf den Touchstrip-Zug aufgesprungen, ein Feature welches voraussichtlich fest bei Controllern etablieren wird.

Vor allem der AMX sollte jedoch für Aufmerksamkeit sorgen. Der Controller umfasst zwei Linefader, einen Crossfader, die üblichen Regler für Equalizer, Filter, Vorhören und Trackauswahl. Auf den ersten Blick wirken die Features denen eines Z1 von Native Instruments ähnlich, gehen aber bei genauerer Betrachtung deutlich weiter. Zum einen verbirgt sich ein kleiner Innofader im Gehäuse, der Scratchen ermöglichen soll. Und hier ist die zweite große Überraschung: die Soundkarte im AMX ist DVS-fähig, das heißt, dass der Controller genügt, um Seratos Timecode-Vinyls oder CDs zu benutzen. Somit könnte der Controller kleinere Mischpulte unter Umständen ersetzen, im Zweifel ist es aber auf jeden Fall die günstigste Variante, Timecodes für Serato zu benutzen.

Der Preis für den AMX liegt bei 289 EUR, der AFX kostet 219 EUR.

Features AFX:
Umfangreiche Audiosteuerung von Serato DJ; FX, Loops, Cue Points und mehr
Unterstützt Serato Flip zur Erstellung von nicht destruktiven Remixen im Studio oder im Club
Inklusive Serato Flip und Back Pack FX Expansion Packs
Steuerung von bis zu 4 Decks über eine einzige USB Verbindung
9 berührungsaktive Regler für EQ Kills und Filter-Sweeps
8 anschlagdynamische, Pads mit mehrfarbiger Hintergrundbeleuchtung
10 Pad Modi zum Triggern von Hot Cues, Loops und Slices
Stromversorgung über USB

Features AMX:
Mixing Oberfläche mit 24 Bit / 96 kHz Audiointerface für Serato DJ
Plug and Play mit Serato DJ – inklusive Serato DJ Vollversion
2 Stereoeingänge (Phono/Line) für Serato DJ Timecode Signale DVS & HID (DVS Expansion Pack separat erhältlich)
9 berührungsaktive Regler für EQ Kills und Filter-Sweeps
Professioneller, justierbarer mini innoFADER™ Crossfader
Stromversorgung über USB

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