Wenns einmal läuft, dann läufts. Das weiß auch Andomat 3000 mittlerweile ganz gut, denn kaum eine seiner Platten kam auf Kritiker- wie DJ-Seite bisher nicht an. Und damit das auch so bleibt, gibts direkt den nächsten Streich namens “Cognitive Dissonance”. Gewohnt filigran treibend und unverschämt funky geht es auf Seite A zur Sache, hier woppt eine gefällige Chordsequenz über den schmissigen Beat, dass nicht nur die Ladys vor Freude alles schütteln, was sie in den Club mitgebracht und/oder sowieso ständig dabei haben, weil angewachsen. “Cicl” auf B1 wagt einen kleinen Ausflug in etwas discoidere Gefilde, hält sich aber dennoch angenehm zurück und verzichtet auf übergroße Knalleffekte. Die minimalste Nummer im Bunde befindet sich auf B2, dort gibts eine wahre Percussion-Orgie, tatkräftig unterstützt von tiefen Subbässen und subtilen Rhythmen. Stark an der Grenze zum Unverzichtbaren. (6/6) Sanomat