
Das Land Berlin hat sich mit dem Eigentümer der Kulturbrauerei auf eine Verlängerung des Mietvertrags für zentrale Kulturflächen geeinigt. Der Vertrag soll ab 2027 für weitere zehn Jahre gelten und betrifft rund 4.578 Quadratmeter auf dem denkmalgeschützten Areal an der Schönhauser Allee.
Damit bleiben wichtige Veranstaltungsorte wie Kesselhaus und Maschinenhaus vorerst abgesichert. Beide Häuser prägen seit den 1990er-Jahren die Berliner Kulturlandschaft – mit Konzerten, Clubnächten, Festivals und Formaten wie dem Pop-Kultur-Festival oder Paul van Dyks Vandit Night.
Die Einigung ist auch deshalb relevant, weil die Zukunft des Areals zuletzt wiederholt unsicher war. Nach früheren Verkaufsplänen an einen Investor, Diskussionen über stark steigende Mieten und möglichen Flächenreduzierungen stand zeitweise offen, wie viel Kultur langfristig auf dem Gelände bleiben kann.
Für Berlin ist der Deal ein Signal gegen die Verdrängung etablierter Kulturorte durch lukrativere Nutzungen. Eine grundsätzliche Lösung für den Druck auf Clubs und Veranstaltungsflächen ist er allerdings nicht.
Quelle: Loop Rituals
Foto: Flickr
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