apoptygma-berzerk
Echte Vinylsammler dürften die Tracks dieses Albums schon kennen, denn sie sind bereits im Rahmen einer EP-Trilogie in limitierter Auflage unter den Titeln „Stop Feeding The Beast“, „Videodrome“ und „Xenogenesis“ erschienen. Nun gibt es die Werke, mit denen sich der in Norwegen lebende Däne Stephen Groth einmal mehr neu erfindet, gesammelt auf einer CD. Nach Exkursionen in Sachen Electronic Body Music, Industrial und Future Pop ging es für Groth dieses Mal zurück in die elektronische Musik der späten Siebziger und frühen Achtziger Jahre. Einflüsse elektronischer Pioniere wie Kraftwerk, Jean-Michel Jarre, Tangerine Dream und Klaus Schulze sowie Krautrock-Legenden wie Cluster und La Düsseldorf vermengen sich zum neuen Apop-Sound. Der wird manch alten Fan womöglich auf der Strecke lassen, dafür aber die Herzen jener erobern, die mit pulsierenden Sequenzer-Rhythmen, melodischen Synth-Flächen und experimentellen Ambientsounds etwas anfangen können. 8/10 NicoleA