Das britische Duo Audiojack hat sich in einem offenen Brief an Beatport gewandt – genauer gesagt an den CEO Robb McDaniels.

In diesem Brief geht es um die Preispolitik des Downloadportals und um die momentanen Umstände, das Acts keine Einnahmen durch Auftritte haben, sondern nur den Verkauf ihrer Musik. Audiojack würden gerne einen höheren Preis für einzelne Tracks veranschlagen, 1,49 Pfund* anstatt 0,99 Pfund. Allerdings ist das wohl nicht möglich, dieser Preise sei für exklusive Tracks vorbehalten und generell liegt die Entscheidung über den Preis nicht beim Künstler.

Dazu stellen sie auch dar, was bei einem Preis von 99 Pence beim Künstler übrig bleibt:

Verkaufspreis: 99p pro Track
Beatport: 50p
Vertrieb: 10p
Label: 19p
Artist: 20p

Und rechnen das auch hoch auf einen Track, der sich bei Beatport Gut verkauft (Top 10), wobei dann letztlich nur 400 Pfund beim Künstler bleiben.

„Wir bitten Sie nur um eins – bitte erlauben sie Künstlern und Plattenfirmen, den Preis für ihre eigene Musik auf Beatport festzulegen …“

Den ganzen Brief sehr ihr hier:

Das könnte dich auch interessieren:
Das sind die erfolgreichsten Acts aller Zeiten auf Beatport
Beatport treibt die Genre-Spezifizierung weiter voran – neues House-Genre im Anflug

* 1 Pfund = 1,09 EUR