Autor: Dominik Eulberg

Eulbergs heimische Gefilde: Insektensterben

Liebe Freunde, heute möchte ich versuchen Euch für etwas zu sensibilisieren, was einige von Euch vielleicht schon gehört haben und ich selbst sehr bedenklich und traurig finde. Ich kenne es noch aus meiner Kindheit: In den Sommermonaten waren damals die Windschutzscheiben und Scheinwerfer des Autos voll mit Insekten, die man dann mit diesem gelben, rauen und schon anachronistisch anmutenden Schwamm wegkratzen musste. Wir alle wissen, dass dieses Szenario der Vergangenheit angehört – und nun liefert eine wissenschaftliche Langzeitstudie, die im renommierten „PLOS ONE“ Wissenschaftsmagazin veröffentlich wurde den traurigen Beweis: In den letzten 27 Jahren ist bei uns die Biomasse...

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Eulbergs heimische Gefilde: Der Marienkäfer

Dieser halbkugelige Käfer ist einer der größten Sympathieträger unserer heimischen Fauna: der Marienkäfer. In Europa gibt es etwa 250 verschiedene Arten. Der Siebenpunkt-Marienkäfer ist in unseren Breiten ihr häufigster Vertreter. Er verdankt seine orangerote Färbung Lycopin, das auch Tomaten rot färbt, sowie α- und β-Carotin, die auch für die Farbgebung der meisten anderen Arten wichtig sind. Nicht nur bei Kindern ist er beliebt. In vielen Kulturen gilt die sieben als Glückszahl, weshalb der Siebenpunkt-Marienkäfer als Glücksbringer angesehen wird. Zudem galten Marienkäfer als geheiligte Tiere der Freya, der germanischen Göttin der Liebe und Fruchtbarkeit. Der Name Marienkäfer leitet sich aber...

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Eulbergs heimische Gefilde: Rotwild

Der Rothirsch ist das größte einheimische Wildtier. Ein erwachsener Hirsch hat eine Schulterhöhe von etwa anderthalb Metern, eine Länge von zwei Metern und wiegt bis zu 250 Kilogramm. Die weiblichen Rothirsche, die Hirschkühe, sind 10 bis 15 Prozent kleiner und wiegen nur etwa 120 Kilogramm. Ein Weibchen, das bereits „gesetzt“ (geworfen) hat, wird als Alttier bezeichnet. Der männliche Hirsch ist im Alter von sieben Jahren ausgewachsen. Da die Weibchen kein Geweih tragen, werden sie auch als „Kahlwild“ bezeichnet. Die stattlichen Männchen erkennt man außer an ihrem Geweih auch gut an der massiven Brust, dem kräftigen Hals und einer buschigen...

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Eulbergs heimische Gefilde: Der Maulwurf

Wie ein Schaufelradbagger legt er emsig mit seinen Vorderpfoten lange Tunnel an, baut sich unterirdische Kammern, wie Vorratskammer, Schlafzimmer und Brutkammer: Der Maulwurf. Sein Name bezieht sich keineswegs auf sein Maul, sondern stammt ursprünglich von dem alten Begriff „Molte“, was Erde bedeutet. Er ist also ein „Erdwerfer“. Sandige Böden meidet er, denn in ihm fallen die Tunnel schnell zusammen. In wässrigen Böden ist das Graben wiederum für ihn zu anstrengend. Seine typischen Lebensräume sind Äcker, Wiesen und Wälder. Der Maulwurf verbringt sein ganzes Leben unterirdisch und ist an dieses perfekt angepasst. Da wäre zunächst seine Größe: Mit nur zwei...

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Eulbergs heimische Gefilde: Der Laubfrosch

Der Laubfrosch galt einst als „Wetterfrosch“ und wurde häufig zusammen mit einer kleinen Holzleiter in Einmachgläser gesperrt um den Menschen als Wetterbarometer zu dienen. Wenn er die Holzleiter hochkletterte, wurde mit gutem Wetter gerechnet, blieb er auf dem Boden, wurde das Wetter schlecht. Dieses traurige Dasein verdanken die Laubfrösche der Beobachtung, dass sie im Spätsommer bei schönem, sonnigen Wetter an Büschen und Stauden höher sitzen als bei trübem regnerischem, da sie sich damit der Verfügbarkeit von Insekten anpassen. Wissenschaftlich konnte dem Laubfrosch jedoch solche Wetterfee-Kompetenzen nie bewiesen werden. Seine Kletterfähigkeiten verdankt der Laubfrosch besonderen Haftscheiben an Fingern und Zehen...

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