Autor: FAZE Redaktion

DJ Hell (International Deejay Gigolo) – DJ-Charts März 2012

01 Sharam Jey & Tom Breu – Holy Ghost (Nurvous Records) 02 O&A – Noho (Play It Down) 03 Hobo – Shadowz (M_nus) 04 Ron Carroll & Superfunk – Lucky Star / Solomun Remix (Noir Music) 05 Peter Kruder – Xenomorph (Macro) 06 Pirupa – Party Non Stop (Desolat) 07 Skwerl – Pollyanna (International Deejay Gigolo) 08 PBr Streetgang – Downstroke / Deetron Remix (Hot Creations) 09 Omar S & OB Ignitt – Wayne Country Hill Cops / Omar S Remix (FXHE...

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Voices From The Lake – Voices From The Lake Feat. Donato Dozzy & Neel (Prologue)

Ambient Techno wird oft nur wenig beachtet. Zu Unrecht! Die beiden Italiener Donato Dozzy und Neel bauen auf ihrem Album „Voices From The Lake“ ineinander verschlungene Soundgebilde, die zu einem großen Ganzen verschmelzen. Über das pochende „Iyo“ als Opener gelangt man mit dem rhythmischen „Vega“ zu einem ersten Höhepunkt der Platte: „Manuvex“. Der Bass saugt alle Gedanken auf und man ist totally lost in music. Mit „Circe“, „S.T.-VFTL Rework-“, „Meikyu“ und „In Giova“ folgen vier hypnotische Tracks, die zwar aus denselben Drumpattern bestehen, aber durch unterschiedliche Modulationen genug Abwechslung bieten. „Twins In Virgo“ und die ruhigere „Twins In Virgo-Reprise“-Version stellen einen weiteren emotionalen Höhepunkt dar: verspulte Synthies lassen Zeit und Raum verschwimmen. Mit mysteriösen Ambient-Klängen von „Mika“ und „HGS“ verabschiedet sich die überzeugende Platte. 9 points....

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TJ Kong & Modular K – Dream Cargoes (Poker Flat)

Im letzten Jahr saßen die beiden befreundeten Niederländer erstmals gemeinsam im Studio, um einen Track für die Poker Flat-Compilation „Forward To The Past“ zu produzieren. Nun folgt ein ganzes Album. Der Funke scheint übergesprungen zu sein, denn was das Duo hier abliefert, ist sehr geschmeidige House-Musik ohne Haken und Ösen. Ein sehr ordentlicher Frühlingsbote, der einen feinen Start mit futuristischen Synthies startet, dubbig drumherum läuft, die Breite des Hyperraums ausnutzt und allerlei kleine Aufmerksamkeiten zwischen deep, techy und Melodienreichtum in seinem Soundkosmos anbietet. Eine äußerst angenehme Sache, die weit über solide Housemannskost hinaus geht. Bon Appétit! 9 points...

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The Host – The Host (Planet Mu)

Mit seinem Debüt-Album eröffnet The Host neue Klangwelten. Wobei das eigentlich nicht ganz stimmt, denn der Künstler nahm für seinen Erstling allerhand Vintage-Equipment, wie Synthies und Drumcomputer, zur Hand. Obwohl das Werk stellenweise an Musik à la Kuedo oder Vangelis erinnert, ist es The Host trotzdem gelungen, damit einen zeitgemäßen Sound zu kreieren. Er schuf beeindruckende Klanglandschaften, die es hervorragend verstehen, einen aus dem Hier und Jetzt in eine andere Welt zu beamen. In „Internet Archaelogy“ überzeugt The Host zum Beispiel durch luftige Melodien und sphärische Effekte. „Org“ hingegen ist eine düstere und verschrobene Nummer, sie entführt einen mit seinen tiefen Tönen und verzerrtem Geklicker und Geklacker regelrecht in die Unterwelt. Im Gegensatz dazu nimmt einen „Rainy Sequences/Phosphene Patterns“ abermals mit auf eine traumhafte Reise in dichte Melodiegefilde. Allerdings sollte der Longplayer am Besten im Gesamten betrachtet werden: Kopfhörer auf, schon kann der Trip beginnen! 7 Points eva...

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The Dining Rooms – Lonesome Traveller (Schema)

Drei Jahre ist es her, dass The Dining Rooms ihr letztes Album „Ink“ veröffentlicht haben. In der Zwischenzeit haben sie ihren Stil, der sich 2010 bereits bei dem Projekt Sem ‚bro andeutete  perfektioniert. Die Mischung aus cineastischen Klängen, durchdachten Songwriter-Texten und eingängigen Vocals könnte sich schnell zum neuen Markenzeichen von The Dining Rooms mausern. Neu – das ist auch die Kombo an sich. Denn während sich in der Vergangenheit „nur“ die beiden Mailender Stefano und Cesare für den Esszimmer-Sound verantwortlich zeigten, gibt jetzt auch noch ein weiterer Musiker den Ton mit an, nämlich der Londoner Sänger Jake Reid. Seine besondere Stimmfarbe verleiht „Lonesome Traveller“ das gewisse Etwas. Reids Vocals dringen tief in den Gehörgang ein ohne dabei nur eine Sekunde lang aufdringlich zu wirken. So zum Beispiel bei „Stoic Calm“ – einer fantastischen Nummer, die nicht nur durch Reids Stimme, sondern vor allem auch durch sanft dahinplätschernde Gitarrenklänge und deepe Töne überzeugt. Der Titeltrack hingegen strotzt nur so vor innbrünstiger Melancholie und schmachtender Schwere – eine echte Songwriter-Hymne eben. Im Gegensatz dazu erinnert „Hotel Rooms“ schon mehr an Sound à la Aphex Twin oder Boards of Canada – so flächig und klangvoll kommt der Song daher. Mein Favorit: „Elsewhere“. Epic! – wie das gesamte Album. 9 Points...

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