Autor: FAZE Redaktion

Kaiserdisco – Babylon EP (MBF)

Das eigene Label KD Music läuft, aber natürlich gibt es auch immer wieder Stuff auf ihrem alten Stammlabel MBF. Die „Babylon EP“ beschert uns zwei neue Tracks des Hamburger Duos: „Menon“ ist nicht unbedingt der klassische Tune, den wir von den beiden erwarten, kommt sehr blümerant und sanft daher. Mit feinen Flächen, Percussion und Streichern, aber auch einem immer noch sehr bestimmten Beat. Macht Laune und ist für alle, die gerne zwischen House und Techno pendeln. „Semiramis“ bringt eine Tempoverschärfung gegenüber seinem Vorgänger und fischt in den gewohnten KD-Gewässern. Druckvoll, techy, Vocal-Samples, Loops, unwiderstehlich. 8 points...

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J Alexander – Vanguard (FER 015)

Letztes Jahr hat J Alexander mit „Phased“ seine bisher erfolgreichste Single auf Friends Electric Records veröffentlicht, nun kommt mit „Vanguard“ sein Follow-Up. Deep und sehr melancholisch klingt das Ganze hier und zieht mich mit seinen hypnotischen Sounds auch direkt in seinen Bann. Die nächste Afterhour lässt grüßen. Noch besser gefällt mir aber der pumpende Sasha Carassi Remix, welcher mit enormer Funktionalität daher kommt und klar in Richtung Peak Time abzielt. Gutes DJ-Futter, sowas braucht man. 8 Punkte...

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Martin Eyerer & Florian Meindl – The Rush EP (Boxer)

Nach Dusty Kid, Extrawelt und Pig&Dan sind Eyerer & Meindl auf Boxer an der Reihe. Auf ihrer technoiden EP rappelt und scheppert es in einem fort. „The Rush“ macht das Ganze auf eine offensichtliche Art und Weise. Der Beat treibt das Rhythmusgebilde und die Synthies vor sich her, so dass es eine wahre Freude ist, dem Track zu lauschen. Die treibende Grundausrichtung der A-Seite wird für volle Tanzflächen sorgen. „Slow Groover“ geht subtiler vor. Statt Tempo steht hier die dichte Atmosphäre an erster Stelle. Zu einem wuchtigen Bass gesellen sich gewaltige Perkussions und eine mächtige Hook. Eine interessante B-Seite, die mehr ist als Massenware von der Stange. Das gesamte Release überzeugt auf ganzer Linie. 9 points....

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Bodyscrub – 
Kalendula EP (Hidden Recordings)

Auf der „Kalendula EP“ gibt es den Titeltrack im Original und in drei verschiedenen Versionen. Trotz recht klassischer und konservativer Sounds weiß Bodyscrubs Original zu gefallen, da Drive und Groove Hand in Hand gehen. Solide Kost! Das Highlight der EP stellt aber der Alex Bau-Remix mit seinem krachenden Arrangement dar. Die verqueren Synthie-Sounds kumulieren im Break und fegen danach alles zur Seite. Damit wird jeder Floor auseinander genommen. Kyle Geiger spendiert dem Original zusätzliche Perkussions, wodurch der Track um einiges lebendiger wirkt. Außerdem rückt er die flächigen Synthies in den Vordergrund. Nur beim Miniminds-Remix will der Funke nicht überspringen, es fehlt einfach an Groove. Durch den heftigen Alex Bau-Remix: 9 points....

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John Massey
 – Brutal Shores (From 0-1)

Die 13. Veröffentlichung auf dem US-amerikanischen Label From 0-1 steuert John Massey aus Seattle bei. Eine EP wie ein Donnerschlag! Der Titeltrack „Brutal Shores“ geht nach einem kurzen Sound-Fx direkt in die Vollen. Bitterböse Techno-Bässe und deftige Perkussions bolzen drauf los, ohne plump oder stupide zu sein. Für Abwechslung sorgen Vocals und Synthie-Spielereien. Kyle Geiger nimmt in seinem Remix das Tempo raus und legt stattdessen das Augenmerk auf eine düstere und dunkle Atmosphäre. Flotter wird es wieder mit Mike Gervais Remix: hier steht der Bass im Mittelpunkt. Umschmeichelt wird er von Claps und Drones. „Brothers Keeper“ betritt reduzierte Soundgebiete. Auch wenn nicht allzu viel passiert, ein guter Track für den Anfang der Clubnacht. Das abschließende „Quinalt Assault“ loopt sich mit einem effektvollen Rhythmusaufbau und den knackigen Beats erfolgreich in die Gehirnwindungen. Bei „Brutal Shores“ muss man als Techno-Fan zugreifen! 10 points....

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