Autor: FAZE Redaktion

Warenkorb # 6 (Ware)

Zwölf Tracks zwischen Melancholie und purer Lebensfreude. Nach 8 Jahren gibt es auf Ware den nächsten vollen Warenkorb aus reduziertem Techno und prallem House. Wie nicht anders zu erwarten, sind alle Tracks durchdacht und bilden musikalisch perfekte Kompositionen. Ob sie einem gefallen, ist eine Frage des eigenen Geschmacks, denn qualitativ gibt es nichts zu beanstanden. Neben experimentell-dubbigen Klängen (Philogresz presents Dubgray Dust, Dunck a.k.a. Pawas) finden sich auch deepe (Symon Hollner, Ziggy Kinder) oder Club-kompatible Tracks (Markus Güntner, Paulice & Onkel Brutalo). Reinhören lohnt sich auf jeden Fall! 7 points....

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This Is Coco Machete No.1 (Coco Machete)

Das New Yorker Label öffnet seine Türen für die erste Werkschau mit 12 Künstlern. Weltweites Casting und neuen Jahre später kann man eine vielseitige Mischung aus den unterschiedlichsten Teilen des Erdballs offerieren. Die meisten der Tracks wurden remixtechnisch überarbeitet und kommen mit viel Dampf um die Ecke. Elektro in seinen unterschiedlichen Schattierungen von D’Secret SVC mit Hundegebellsample und Entyce, Tai oder Azzido Da Bass zeugt von der Intensität durchtanzter Nächte. Doch mit Disco Of Doom und Fukkk Off (“Brain Rock“) kommt die Maschinerie erst so richtig zu laufen. Acidsequenzen vögeln dem Tanzflächenfreak das letzte bisschen Verstand aus dem Hirn. Lars Moston, Spencer Product und MTO reihen sich nahtlos ein und runden diesen energetischen Trip ab. 7 Points Carsten...

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V/A – Strictly 4 DJS Volume 5 (Strictly Rhythm)

Meine Güte, was ist nur aus Strictly geworden? In den 90ern gefeiertes und eines der bedeutendsten amerikanischen Houselabel, wurde es nach dem wirtschaftlichen Abtauchen zu Ende des genannten Jahrzehnts, Mitte/Ende der 00er über Motor neu gelauncht. Was die ehemalige A&R Gladdys Pizzaro zur Hochphase mit Acts wie Da Mongoloids, Armand van Helden, DJ Sneak oder Hardsoul alles signte und daraus eine prunkvolle Housebase gestaltete, ist mittlerweile zu einem fürchterlichen Einheitsbrei an kommerziell gestalteten Themen geworden. Immerhin kann sich die zur Einstimmung auf die Winter Music Conference in Miami veröffentlichte Doppelcompilation im 2. Teil des ersten Parts mit Per QX,...

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SID Chip Sounds – The Music of the Commodore 64 (Robot Elephant)

Kinder der 80er Jahre wird dieses Album sofort in die Kindheit zurückversetzen, denn – wie der Name schon verrät – finden sich auf „The Music of the Commodore 64“ all jene Sounds in diversen Remixen wieder, die einst die Commodore 64-Spiele untermalten. Für die neu gemasterten und auf dem jungen Londoner Label Robot Elephant erschienen Tracks zeigen sich diverse Künstler verantwortlich. So versuchte sich zum Beispiel Ben Daglish am Sound von „Last Ninja“, Chris Huelsbeck an „Giana Sisters“ und Martin Galway an „Wizball“. Natürlich kommen die einzelnen Tracks extrem verspielt und irgendwie echt witzig daher. Reinhören lohnt sich in jedem Fall. Wer den Commodore-Klang nicht kennt, wird wahrscheinlich nicht allzu viel mit diesem Sound anfangen können. Wer jedoch damit aufgewachsen ist, wird sich ein Schmunzeln an der einen oder anderen Stelle nicht verkneifen können. 6 Points...

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Riva Starr presents Batería Fantástica (Snatch Records)

Compilation ist für dieses Soundfeuerwerk eigentlich ein viel zu bescheidener Begriff. Denn Riva Starr hat hier nicht nur Tracks ausgesucht und gemixt, sondern diese auch extra von befreundeten Musikern produzieren lassen. Diese Freunde sind namhafte Größen wie Carl Cox, DJ Sneak, Butch, Guti oder Ramon Tapia. Sie liefern 14 exklusive und groovende Beatmonster. Was dabei wirklich überrascht, ist die Tatsache, dass man sich dabei musikalisch durchweg in südamerikanischen Gefilden bewegt. Der Titel „Batería Fantástica“ ist keine Untertreibung, denn beim Hören bekommt man wirklich das Gefühl in Rio auf einer Favela-Party zu tanzen oder in einem Underground-Club in Buenos Aires abzufeiern. Ganz viel Südamerika- Flavor, ganz großes Kino. Das ist umso erstaunlicher, da die meisten der vertretenen Künstler ja keinen südamerikanischen Background haben. Gut, Riva Starrs musikalische Weltoffenheit und Vorliebe für südländische Rhythmen war bekannt – aber bei den anderen? Glaube, die Jungs hatten richtig viel Spaß beim Produzieren und das hört man auch! Der Untertitel ‚Miami 2012‘ bezieht sich übrigens auf die Vorstellung der Compilation während der diesjährigen Winter Music Conference. Dort kann man viele der Protagonisten dann auch live erleben. 10 Points...

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