Autor: FAZE Redaktion

Peter Kruder – Xenomorph/Vespertilio (Macro Recordings)


Peter Kruders Rückkehr zu Macro mit zwei außergewöhnlichen Tracks. „Xenomorph“ präsentiert sich verzückt, verrückt verträumt und hypnotisch mit Detail verliebten Loops. Sehr ergreifend und spannend. „Verspetillo“ ist flächiger, packt einen ganzen Sound-Horizont aus und schwebt durch tiefe Canyons. Ein fetter Brocken, den uns der Herr Kruder präsentiert. Schwer verdaulich und das ist auch gut so. 9 points...

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Patrick Chardronnet
 – Karma (Boxer Recordings)


Das kölsche Label wird in diesem Jahr zehn Jahre alt und startet den Jubiläumsreigen mit einem alten Bekannten: Patrick Chardronnet. Mit „Karma“ geht er durch die Decke. Minimalistisch, aber sehr ergreifend, vereinnahmend und hypnotische tickt der Akkord Richtung Dancefloor-Himmel. „Shanti“ wippt sehr konzentriert und gelassen mit Bass und Tiefenwirkung. Als digitalen Bonus gibt es „Karma“ im Epic Mix mit vielen unendlichen und ja, epischen Flächen. Fett....

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Maetrik
 – The Entity EP (Truesoul 1232)

Was wäre die Technowelt ohne die genialen Ergüssen eines Maetrik. Der Spanier weiß einfach, wie man mit abstrusen und flackernden Sounds die Hütte zum Kochen bringt. In „The Entity“ verhallen wabbernde Bleeps, kurze Vocals schallen aus dem Off und ein simpler, aber auf den Punkt genauer Beat treibt das Ganze munter vor sich her – prima. „Asteroid Funk“ ist da etwas verhaltener, bleibt aber in ähnlichem Style und schielt mehr auf die fortgeschrittene Uhrzeit. „Revenge of the Jack“ driftet mehr in die Richtung House ab und bleibt die ganze Zeit sehr funky, nicht zuletzt durch die verdrehte Bassline. Super Scheibe auf Truesoul, nicht entgehen lassen. 9 Points...

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A.Mochi
 – Phantom EP (Figure 038)


Unzählige Labels hat der Japaner A.Mochi schon mit seinem Sound beglückt, nun ist er mit “Phantom” ein weiteres Mal auf Len Fakis Figure Label zu hören. Sein Sound ist roh und kantig, so auch im Titeltrack „Phantom“. Knatternde Percussions stehen im Vordergrund und begleiten eine dumpfe Bassdrum und zeitweise peitschende Hats. „Black Reigns“ stampft ähnlich grob durch den dunklen Club. Hier scheppern ab und an die Snares zum düsteren Beat. „Stray“ passt da sehr gut ins Konzept, auch hier regiert eine schauderhafte Mystik, nur in gedrosselter Haltung, perfekt für den baldigen Sonnenaufgang. Hier kann jeder Techno-Head getrost zugreifen, er wird nicht enttäuscht. 9 Points...

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Felix Bernhardt – Rombola (Der Hut 20/Straight)

Kleines Jubiläum bei Der Hut. Mit der 20ten Veröffentlichung ist das im Sommer 2008 gestartete Hamburger Label noch ein Jüngling in der technoiden Welt. Aber der jüngste E-Minor-Sprössling hat sich zu einer guten Institution für deepe und reduzierte Grooves gemausert. So erscheint nach der 2010er Veröffentlichung „Black Donkey“ das zweite Werk auf dem Hamburger Vorzeigelabel. Mit an Bord sind neben dem Original noch drei Remixe. Den Start macht jedoch Felix himself mit „Rombola“. Der Track ist eine Mischung aus minimalem Techouse, gefiltert und mit Breaks versehen. Noch eine Spur mehr in die Tiefe geht der Kamika-Remix. Er weckt die dunkle Seite des Tracks und strippt ihn auf ein Minimum herunter. Nicht anders die beiden Versionen auf der B Seite. Brojanowski und Felix Lorusso leisten hier ihren Beitrag. 7 Points...

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