Autor: FAZE Redaktion

Kasper Bjorke – Fool (hfn Music)

Der Kopenhagener mit der Nerd-Brille geht mit seinem dritten Album an den Start und ist dabei verspielt wie eh und je. Nicht nur was seinen Produktions-Stil angeht, sondern auch wie er seine Songs auf der CD arrangiert. Wie auf Platte gibt es sozusagen zwei Seiten. Die „Hungry Side“ fesselt einen mit warmen, bittersüßen und vor allem poppigen Lovesongs. Alle vier Songs werden vom Murder-Frontmann Jacob Bellens gesungen, mit dem Kasper auch früher schon zusammengearbeitet hat. Darunter auch die erste Single „Lose Yourself to Jenny“, zu der es Mixe u.a. von Axel Boman und Till Von Sein geben wird. Ein herzzerreißendes Duett erwartet den Hörer beim Stück „Deep Is The Breath“, bei dem Jacob zusätzlich von Emma Acs unterstützt wird. Die düstere „Foolish Side“ verzichtet dagegen weitestgehend auf Vocals und schickt einen auf eine psychedelische No-Wave-Reise.Hier findet sich auch eine Kollaboration mit Laid Back, bekannt durch Hits wie „Bakerman“ oder „White Horse“. Der Track heißt „Bohemian Soul“, ist ein deepes Groovemonster mit einer funky Bassline und besticht durch ein mystisches Gitarrenbreak à la „Spiel mir das Lied vom Tod“. Überhaupt hat es Kasper mit unkonventionellen Breaks und auch die Gitarre kommt durchaus öfter mal zum Einsatz, ganz ausgeprägt und melodiebestimmend auch beim langsam dahin rollenden „D.O.A.H“ oder dem treibenden Club-Track „Ubiquitous“. Bei beiden Tracks allerdings in rauerer, elektronischerer Form. Das wirklich sehr gelungene Album „Fool“ erscheint am 1. April, der...

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Kaskade – Fire & Ice (Ultra/Kontor)

Ryan Raddons Karriere verfolge ich schon sehr lange. Seit 2002 hat der in Chicago geborene, aber von San Francisco aus operierende Raddon viele deepe House-Perlen auf dem Frisco-Label OM Records veröffentlicht. Irgendwann landete er bei dem sehr einflussreichen US-Dance-Label Ultra und änderte peu a peu seinen Still, um sich den großen Dancefloors anzunähern. Mit „Fire & Ice“ ist ihm dies eindrucksvoll gelungen. Features von Inpetto, Dada Life, Skylar Grey oder Skrillex zeigen den Stellenwert, den Raddon aka Kaskade in den USA besitzt. Um seine alten Fans zu versöhnen, beinhaltet das Doppel-Album aber ruhigere Seite, die an seine frühen Produktionen...

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Ferry Corsten – WKND (Flashover/Kontor)

Irgendwie ist der aus Rotterdam stammende Ferry Corsten ein tragischer Held. Obschon er immer zu den bekanntesten Trance-Produzenten der Welt gezählt wird, hat er doch nie geschafft, in die Phalanx von AvB, PvD oder Tiesto einzubrechen. Und das, obwohl er mit seinem 2002er Titel „Punk“ einen Konsens-Track geschaffen hat, der nicht nur Trancer, sondern auch Techno-Fans und Houser begeisterte. Sein viertes Album „WKND“ präsentiert 14 energetische und melodiös-pumpende Tunes, die dem Zeitgeist entsprechen, aber leider keinerlei Innovation bieten. Dass sie dennoch weltweit auf den großen Floors zu hören sein werden, steht außer Frage. Ich denke jedoch, Ferry kann mehr. 6 Points...

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Eric Sneo – Polarity (Mudra Audio)

Ende März ist auf dem neuen Label von Eric Sneo Mudra Audio sein bereits viertes Album erschienen. Mit „Polarity“ zeigt Eric seine stetige Weiterentwicklung in Sachen Techno-Music. Dass er ein begnadeter Musiker ist, der auch allerhand Instrumente spielen kann, wissen spätestens seit seinen gefeierten Nature One Auftritten nun auch genügend Leute. Nun beweist er ein weiteres Mal, dass er zu Recht zu den Top Produzenten der elektronischen Szene gehört. Von melodiösen Tracks, über treibende Peak Time Kracher, die mal mehr Funk aufweisen oder mit Gast-Vocals verfeinert wurden, hier ist alles dabei. Nach dem letzten Album „Connected“, welches noch in Zusammenarbeit mit Felix Kröcher entstand, hat sich Eric diesmal nur fremder Stimmen bedient, unter anderem von Chris „The Voice“ der im Intro und im Bonus Track „Shut up & Dance“ sein Können unter Beweis stellt. „Sensation“ kommt übrigens als erste Single-Auskopplung, bekommt Unterstützung von Marq Figuli und punktet mit groovigem Flair, ist daher einer der Gewinner des Albums. Satte 13 Tracks umfasst „Polarity“ und ist damit wohl Erics umfangreichstes, sowie abwechslungsreichstes Album, mich hat´s überzeugt und ich denke euch wird’s auch gefallen. 8 Punkte...

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DVA – Pretty Ugly (Hyperdub)

Leon Smart ist ein Soundtüftler vor dem Herrn. Es sprudelt und blubbert nur so aus ihm heraus – viele kleine, aber nicht zu vernachlässigende Fragmente formen hier herrliche Soundkollagen. „Pretty Ugly“, das Debütalbum des Briten, der unter seinem Alias DVA veröffentlicht, bietet davon eine ganze Menge. Stoßrichtung Grime und UK Funky, aber ordentlich garniert mit viel Soul, fiepsender Elektronik, House, HipHop und bezaubernden Vokalisten wie Vikter Duplaix, Nathalie Maddix oder Fatima. DVA zaubert hier wirklich schöne Tracks, ein sehr ordentliches Debüt. Weiter so! 8 points...

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