Autor: FAZE Redaktion

Stellate 01 (Stroboscopic Artefacts)

Stellate ist eine neue Projektreihe auf Stroboscopic Artefacts. Für jedes Release liefern jeweils vier Producer je zwei Stücke ab. Thematisch dreht sich die Serie um elektronische Musik der experimentellen Art. Ein Areal, das bekanntlich noch längst nicht ausgeforscht ist. Gerade, wenn sich Künstler wie Lucy, Borful Tang, Perc und Kevin Gorman an die Geräte setzen, wie hier geschehen, darf man ein spannendes wie schier grenzenloses Hörerlebnis erwarten. Das reicht von düsteren Drones bis zu strahlenden Melodien. Das demonstrierte Spiel mit Klangfragmenten, Atmosphären und Geräuschen lässt tief eintauchen und löst folgerichtig eine eindringliche Faszination aus. 8/10...

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Southport Weekender Vol. 9 – Mixed By Mr. Scruff & DJ Spinna (Miroma Music/SuSu)

Zum 25. Bestehen erscheint in diesem Jahr zum 9. Southport Weekender Festival die obligatorische Compilation. Bekannt für die wilde Festivalmixtur aus House, Broken Beats, Soul, Jazz, D’n’B und Hip Hop, hat man dieses Mal Mr. Scruff und DJ Spinna gesignt, um inhaltlichen Teilaspekten der Veranstaltung Ausdruck zu verleihen. Scruff betont im beatigen Kontext den souligen Aspekt und Background seines Musikverständnisses. Jaymz Nylon, Likwid Biskit, Midas Touch, Theo Parrish und Aleem (mit dem großartigen “Get Loose“) machen den Auftakt, während sich Kerri Chandler, Paul Johnson, Lou2 und Sascha Dive im Mittelfeld verdingen. Ohne wesentliche Ups & Downs gleitet der Mix...

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RMX 2 – Curated By Blank & Jones (EMI)

Zu den Vorlieben von Blank & Jones gehören eine gewisse Kontinuität und das Zusammenstellen von Compilations. Neben schon bestehenden Reihen wie „so8os“ bzw. „so9os“ oder „Milchbar“ kommt nun auch von der Anfang letzten Jahres erstmals erschienenen Ausgabe von „RMX“ der zweite Teil. Der Untertitel lautet „Superstars remixed by Superstars“ und was im ersten Moment etwas willkürlich wirkt, passt doch schließlich ziemlich gut zusammen. Die gemeinsame Basis findet sich auf dem Tanzflur und hier gehen dann natürlich die Versionen ganz andere Wege, wie man es eben von Acts wie Jus†ice, DJ Hell, Vince Clarke, Thin White Duke oder Chicane erwartet. Aber gut sind sie, ziemlich gut und daher ist diese CD schon eine runde Sache. 7 points...

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Doctor L – The Great Depression (Comet)

Ein schillerndes Album, was uns der gebürtige Ire Liam Farrell aka Doctor L präsentiert. Getragen von einer Afro-Beat-Spur zieht er viele Register, experimentiert mit psychedelischen Elementen, lässt den Funk los, spielt mit HipHop und macht das mit einer sehr lässigen Art und Weise. Unterstützung bekommt er von vielen Gastmusikern- und Vokalisten wie Tony Allen, Voodoo John, The Nairobi Descendants oder Martin Perna. Ein sehr abwechslungsreiches Werk mit vielen Details, die es sich aufmerksam zu erhören gilt. 8 points...

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Deadmau5 – Meowingtons Hax 2k11 Toronto (mau5trap)

Unmaskiert sieht er aus wie ein Schluck Wasser in der Kurve, musikalisch ist er dafür einer der gefragtesten Electrokünstler der Jetztzeit: Joel Zimmerman aus Toronto aka Deadmau5. Er füllte mit seiner letztjährigen Live-Show weltweit die größten Hallen und war sogar auf den Bühnen von Rockfestivals wie Rock am Ring und Lollapalooza zu Gast. Wer das nicht glaubt oder versuchen möchte, dem Hype um den Kanadier auf die Spur zu kommen, der kann sich mit dieser Live-DVD einen ersten Eindruck verschaffen. Knicklichtmausohren tragende Menschenmassen bilden die Kulisse für eine in Sachen Licht- und Visualtechnik wegweisende Show. Bei mir hinterlassen Live-DVDs ja immer eher einen etwas faden Beigeschmack, da mit ihnen die Enttäuschung einher geht, nicht selbst dabei gewesen zu sein. Aber heute ist nicht alle Tage, die Maus kommt wieder. Keine Frage. 7 Points...

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