Autor: FAZE Redaktion

Planet Xenbel: Ping Pong mit Funk D’Void 1:1

Planet Xenbel von Xenia Beliayeva: Ping Pong mit Funk D’Void 1:1 Nachdem ich letzen Monat mit dem iPhone aufgehört habe, greife ich es noch mal kurz auf. Lars mag sein iPhone nämlich nicht mehr, und er tut dem Gerät unrecht. Es kann nichts dafür, dass Lars letztes Jahr mit einem A380 auf einem Quantas-Flug in Singapur notgelandet ist und den halben Tag damit verbracht hat, den Massenmedien zu erklären, wie glücklich er ist, am Leben zu sein. Über die folgende Telefonrechnung war er nicht mehr so glücklich und beschloss, das iPhone mit einem Baseballschläger zu zertrümmern. Lars war immer so...

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Cio D’Or Ur – Uhr (Telrae)

Cio D’Or begann auf Treibstoff zu releasen und ist nun die Nummer Elf auf dem Kölner (Dub)Techno-Label Telrae. „Ur“ ist ein rhythmischer und wabernder Ausflug in tiefe Brunnenschächte, die modrig riechen, aber dennoch ein Gefühl von Wärme ausstrahlen und Ambient-Flair besitzen. „Uhr“ kommt as der gleichen Tiefe des Schachtes, pulsiert aber wie ein Herzschlag in Raum und Zeit. Salz präsentiert einen Remix von „Ur“, der sich seinen Kanal aus dem Schacht heraus sucht, dubbig mit Hall und forschem Beat. 8 points...

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Skudge – Skudge Remixes Pt.6 (Skudge Records)

Sechster Teil des Remix-Reigens für Skudge auf ihrem Label. Diesmal mit Marcel Dettmann und Answer Code Request. Beide sind bekanntlich über alle Zweifel erhaben und beiden gelingt auch hier wieder eine gelungene Demonstration ihres Könnens. Dettmans Mix von „A Man On Wire“ treibt gut nach vorne, während dazu eine nahezu bedrohliche Grundstimmung aufzieht. Packend! Answer Code Request breakt sich polternd durch die eigene Variante von „Wonder Stories“ und die Spannung, die dazu erzeugt wird ist ziemlich genial. 9 Points...

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Vladislav Delay – Espoo (Raster-Noton)

Sasu Ripatti aka Luomo aka Vladislav Delay präsentiert mit „Espoo“ eine Art konzeptionelles Rhythmus-Experiment. „Olari“ verliert sich im Dauerloop, der mit Wellen von Beats malträtiert wird, intensiv und unnachgiebig, gefiltert und Im Echomodus. „Kolari“ hingegen noch etwas krasser. Stakkato-Takt, impulsiv, rau und minimalistisch umgarnt. Abseits vom gewohnten Viervierteltakt eine abseitige, aber sehr intensive Auseinandersetzung mit Beats und Dancefloor. 7 points...

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Pierre Deutschmann – Sweet Nothing (Kiddaz / Straight)

Dieses war eines der Stücke mit dem Sven Väth sein diesjähriges Mayday-Set eröffnete. Und diese Stücke sind bekanntermaßen immer etwas Besonderes. Über fulminante Beats legen sich subversive tiefe Heultöne, die eine unheimliche Atmosphäre heraufbeschwören. Der Rhythmus feuert unaufhörlich nach vorn und treibt den Tänzer in andere Sphären. Selten klang Techno so klar strukturiert und gleichzeitig energetisch mitreißend. Die Breaks tragen ihr übriges zur Gesamtstimmung und Klimax des Tracks bei. Modern, effizient und Gänsehautcharakter evozierend. Der Mix von Tom Hades forciert die Drums und reitet dicker, vernachlässigt jedoch die markanten subversiven Sounds und wirkt daher nicht so tiefgründig, aber immer...

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