Autor: FAZE Redaktion

Doomwork – Club Abduction (Street King 197)

Fluffig groovig gestalten Doomwork ihr ‘Club Entführung’ genanntes Album, das mir ganz gut rein geht. Verteilt auf 11 Tracks versuchen die Italiener, dem Hörer ihre Vorstellung eines gelungenen Abends im Club herüber zu bringen. Am besten gelingt ihnen das mit „This!“ und „Red Lips“. Erstgenannter lässt anfangs ein smoothes Beatgerüst mit nett–zurückhaltender Acidbassline vor sich hin fluffen, während sich im Hintergrund ein Acidsynthie aufbaut und Malevocals schüchtern für Füllung sorgen. Das Ganze wurde trotz acidliken Sounds extrem entspannt und fluffig arrangiert. Ähnlich klingt zweit genannter, der ebenfalls nett verspielte Basssynthies und spärliche Fx-Sounds auf ein fluffiges Grundkonzept packt. Die...

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Cooly G – Playin’ Me (Hyperdub)

  Das Debütalbum der britischen Sängerin und Produzentin Cooly G schleppt sich mitunter sehr düster und knisternd durch einen wabernden Klangkosmos, der zwischen UK Funky & House sowie Dubstep pendelt. Mal mehr in die eine, mal mehr in die andere Richtung. In den lichten Momenten kommt so etwas wie z.B. „Landscapes“ raus, ein Song mit gezieltem Vocal-Einsatz, der sich anfangs noch etwas schüchtern hinter dubbigen Rastern versteckt und dann einfach aufbricht. Mein Highlight. Aber auch der „Rest“ des Albums ist außerordentlich spannend, denn Melissa Campbell, so ihr bürgerlicher Name, variiert sehr elegant Tempo, Stil und Rhythmus. Das macht Spaß!...

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Lorn – Ask The Dust (Ninja Tune / RTD)

Lorn kommt aus Milwaukee und gibt mit „Ask The Dust“ sein Debüt auf Ninja-Tune. Sein erstes Album „Nothing Else“ erschien Mitte 2010 und brachte ihm jede Menge guter Kritiken. Er findet es im Nachhinein zwar zu kalt und geradlinig, aber liest man die Netzkommentare von Fans, so wussten sie wohl gerade das zu schätzen. Man darf also gespannt sein, ob die Liebhaber seines Erstlings mit dem etwas wärmeren und durch Vocals und Live-Drums ergänzten Sound hier etwas anfangen können. Jetzt nicht falsch verstehen, wir bewegen uns hier in sehr speziellen Gefilden. Für den Laien und mit der Szene nicht...

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Sam Sparro – Return To Paradise (EMI)

Nach Arbeiten mit den Basement Jaxx und Mark Ronson, Remixe für Kimbra und OK Go, Songs für Natasha Bedingfield, dem eigenen Konsenshit „Black & Gold“ und einem erfolgreichen Debütalbum präsentiert der Australier Sam Sparro jetzt sein zweites Album. Der heute in London lebende Mann hat Soul und versteht es, diesen in Form seiner warmen Stimme mit popaffinen Melodien und groovenden Beats gekonnt zu verweben. Wer also gerne mal über den elektronischen Tellerrand hinaus blickt, findet bei Sam Sparro eine gelungene Abwechslung zum chartüblichen Einerlei. Tanzbare gute Laune. 7 Points...

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STERAC aka Steve Rachmad – Secret Life Of Machines (100 % Pure)

1995 erschien „Secret Life Of Machines“ als erstes Album auf 100% Pure. Das Werk stammte aus der Feder von Steve Rachmad unter seinem STERAC Projekt. Es avancierte recht bald zu einer Art Meilenstein des 90er Detroit Technos europäischer Prägung und war für zahlreiche Künstler ein großer Einfluss. Nun können sich alle Zuspätgeborenen über eine Wiederveröffentlichung herzlich freuen, die wie zu erwarten noch mal neu gemastert wurde. Dazu gibt es, auch das gehört zur Tradition eines Re-Releases, Remixe von Ricardo Villalobos, 2000 and One, Joris Voorn und einigen weiteren Herren und Damen, denen man einen würdevollen Remix zugetraut hat. Die...

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