Autor: FAZE Redaktion

Slam – Chasing Shadows (Paragraph 013/I play Vinyl)

Mit groovig treibendem Techno erfüllt der Titeltrack den Raum sobald die Nadel auf dem Vinyl liegt. Von Anfang an besticht der Drive des straighten Beatgerüstes welches im Zusammenspiel mit den flächigen Synthies, die angenehm ohne zu stören nebenher laufen, meine Ohren und schafft es sogar mich ein wenig zu begeistern. Leider vermisse ich etwas Abwechslung. Ein paar zusätzliche Breaks oder neckische Spielereien hätten dem Track ganz gut getan. Auf der Flip kommt „Black Arts“ wesentlich entspannter – housiger – aber nicht minder groovig daher. Vor allem die extrem funktionale Bassline hat es mir hier angetan. Insgesamt also eine ganz gut gelungene Single, die vielleicht nicht ganz ausgespielt werden muss oder mit Tools auf dem dritten Teller aufgelockert werden sollte. 6 Points...

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Gubatz/Van Bonn – Marathon/Burnout (telrae)

Gubatz und van Bonn marschieren erstmals gemeinsam und liefern feine Dub-Techno-Töne ab. “Marathon” reflektiert die Uptempo-Seite von telrae. Forsch und zügig, aber ohne Hektik schwirren die Akkorde durch die Bank – zerplatzen, erneuern sich und führen uns tief in den Kellerclub. “Burnout” auf der B-Seite hingegen nimmt sich zeit, fühlt sich keinem Tempo verpflichtet und schwingt klopfend mit Leib und Bass durch Ambient-Felder und gebrochene Beats. als digitalen Bonus gibt es zwei Remixe von der A-Seite. Duplicator frischt mit sphärischen Synthie-Flächen auf, während Octex ein langes fragmentiertes Intro präsentiert, dass sich nach und nach zusammenfügt zu einer knisternden Reise...

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Erol Alkan & Boys Noize – 
Roland Rat/Brain Storm (Boysnoize Records)


Feinster Electro quillt aus jedem Takt der gemeinsamen Veröffentlichung von Erol Alkan & Boys Noize. „Roland Rat“ knarzt  auf das heftigste vor sich hin, während „Brain Storm“ technoide Züge erkennen lässt. „Brain Storm“ ist damit zwingender für den modernen Techno-Club produziert und kann sogar Leute für Boysnoize Records begeistern, die bisher nichts mit dem Label zu tun hatten. Dennoch sollte man sowohl „Roland Rat“ als auch „Brain Storm“ antesten, da beide Tracks eine gute Tanzgrundlage bildet. 7 points....

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Oliver Klein & Kolombo – Party Party (KD Music)

Dancefloor-Knaller aus dem Hause Kaiserdisco Music. Katalognummer 003 kommt von Oliver Klein & Kolombo. „Party Party“ ist eine äußerst lässige, aber dennoch direkte Aufforderung, den Titel in die Tat umzusetzen. Stakkato, verzerrte Vocal-Fragmente und ein unbeeindruckter Beat rauschen in diesem feinen Techtripp durch Ohr und Wadenmuskel. Ebenfalls im Angebot, zwei Remixe: Harvey McKay mit dem Knüppel. Mir etwas zu flach, kann aber nachts um 5 Uhr bestimmt noch einiges  reißen. Und abschließend noch die Version von Fabian Argomendo, die mit frischen Claps und Pfeffer sehr fresh das Parkett erbeben lässt. 8 points...

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Das DJ Meeting 2012 steht ins Haus – Interview mit dem Macher Caba Kroll

Der 1966 geborene Caba Kroll aus Mülheim an der Ruhr ist einer der Gründer und Veranstalter des legendären DJ MEETINGS. Nun steht das DJ MEETING 2012 in Haus, und wir haben ihm ein paar Fragen bezüglich der Neuausrichtung des Meetings gestellt: Wie kommt es, dass ihr dieses Jahr das DJ Meeting ganz anders gestaltet? Was war für diese Änderung ausschlaggebend? Nach der “kreativenPause” 2011 haben wir nun die Gelegenheit, in einer wirklich professionellen Umgebung (Kongresszentrum Westfalenhallen Dortmund) unsere Ideen und Vorstellungen eines “neuen” DJ Meetings umzusetzen. Natürlich können wir das DJ Meeting nicht neu erfinden und die Grundstruktur bleibt bestehen, aber das Kongresszentrum bietet Raum für Neuerungen, die wir bisher nicht verwirklichen konnten. Die vielfältigen Möglichkeiten der Raumnutzung bieten viel Platz für Erweiterungen in der Zukunft Welche Besonderheiten wird es dieses Jahr auf dem DJ Meeting geben? Die Zeiten der DJ und Produzenten Kultur hat sich in den letzten Jahren enorm verändert. Daher ist die Messe nun komplett ÖFFENTLICH. Wir konnten und wollten nicht mehr unterscheiden zwischen professionellen DJs und Produzenten, die ihren Lebensunterhalt damit verdienen und der riesigen Gruppe derjenigen, die diese Tätigkeit als Nebenjob, als Hobby oder auch nur so aus Spaß für private Events ausüben. Die Industrie (DJ Equipment) unterscheidet nicht zwischen Profi, Amateur und Hobby DJ. Jede Gruppierung ist hier wichtig. Es wird eine Menge Workshops im Bereich DJing, Producing und Social Media geben (u.a. mit Dr. Motte, Alex MORPH, Woody...

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