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Während sein älterer Bruder Rami demnächst in Formation (Aufgang) ein Album veröffentlicht, gibt es ein paar Wochen vorher das neue Album von Bachar Mar-Khalifé – sein zweites Werk nach dem 2010er Debüt „Oil Sick“. Bachar war wie sein Bruder auf einem Konservatorium, was man natürlich in seiner Musik aufspüren kann. Der gebürtige Libanese pendelt zwischen klassischen musikalischen Ansätzen, traditioneller Musik aus seiner weiteren Region und experimentellen (elektronischen) Klängen. Das Album hat vor allem dann seine Höhepunkte, wenn das Tempo nach unten geht, sowie bei „Xerîbî“ oder „Machins Choses“, einem Duett mit Kid A und Höhepunkt der Platte – fragil, emotional, melancholisch und warm. Aber die anderen Momente demnach zu vernachlässigen, wird der Platte natürlich nicht gerecht, den der in Frankreich wohnhafte Musiker schafft hier einen sehr sprudelnden Kosmos, der seinen diese verschiedenen Welten äußerst charmant und poetisch verbindet. 8 Points/dr.nacht

Bachar Mar-Khalifé auf rdio anhören: