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Wenn das mal nicht die Lebensgeister weckt (trifft auch auf Schlaganfallpatienten und Manisch-Depressive zu). Der Portugiese vereint Afro-Beats mit House, fügt Soundtrackzitate alter afrikanischer Filme und Samples von Punk Bands ein – allein darüber zu erzählen lässt das Tänzerbeinchen zucken. Wenn es dann zur Erweckung des Sounds in den Boxen geht, steht kein Körperteil mehr still. An allen Ecken und Ende zuckelt und vibriert es. So kennen wir die südländische, aber insbesondere die afrikanische, lebensbejahende Kultur. Kongolesische Gitarren und Rhythmik die Kuduro, Benga und Semba entliehen ist, komplettiert ein frisches Album, das ebenfalls mit Rapanteilen („Luxo“, „La Vai Maria“) und vielen breakenden Elementen (“Bantu“,“Ugali“) überrascht. Funkhaus-Europa-Hörer auf’s Parkett bitte. 6/10, Cars10.Becker.