Bekanntes Belgisches Festival verbietet privat mitgebrachte Zelte

Bekanntes Belgisches Festival verbietet privat mitgebrachte Zelte

In einer neuen Mitteilung hat sich das Paradise City Festival zu Wort gemeldet und verabschiedet sich von selbst mitgebrachten Zelten – insbesondere von denen, die Besucher:innen bisher jährlich selbst mitbringen. Wer einen Besuch auf dem Festival plant, muss nun rechtzeitig ein Zelt reservieren.

Das Paradise City Festival ist ein nachhaltiges Musikfestival für elektronische Musik in Belgien, das jeden Sommer in den Gärten des Schlosses Ribaucourt in Perk bei Brüssel stattfindet. Es kombiniert internationale DJs und Live-Acts mit einer naturnahen Kulisse und besonderen Bühnendesigns. Neben der Musik spielt auch das Camping-Erlebnis eine große Rolle. Durch seinen Fokus auf Umweltbewusstsein, Müllvermeidung und nachhaltige Infrastruktur gilt das Festival als eines der führenden grünen Festivals Europas.

Hintergrund der Entscheidung ist die hohe Menge an Abfall, die in den vergangenen Jahren durch beschädigte oder zurückgelassene Zelte entstanden ist. Besonders nach dem letzten Festival zeigte sich, dass viele der günstigen Konstruktionen nur kurz genutzt und anschließend entsorgt wurden.

Als Alternative wird nun ein neues System eingeführt: Gemeinsam mit einem Partnerunternehmen stellt das Festival erstmals wiederverwendbare Partyzelte zur Verfügung. Diese können ohne zusätzliche Kosten ausgeliehen werden und sind so konzipiert, dass sie mehrere Festival-Saisons überdauern. Damit soll der Einwegverbrauch deutlich reduziert werden.

Mit diesem Konzept zeigt Paradise City erneut, warum es zu den umweltbewusstesten Festivals weltweit gehört. Tickets und weitere Informationen findet ihr auf der offiziellen Website.

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