Berliner Clubs reduzieren Kapazitäten auf 50 Prozent / Lockdown in Österreich Fotocredit: Lukas W.


Es nimmt kein Ende. Die schlechten Nachrichten für die gesamte Bevölkerung aber insbesondere für die Kulturschaffenden reißen nicht ab. Aufgrund der momentanen Inzidenzzahlen hat der Berliner Senat mit neuen Einschränkungen reagiert. Auf der Landespressekonferenz wurde verkündet, dass Berliner Clubs ab kommenden Samstag, den 27. November, nur noch mit einer Kapazitätsgrenze von 50 Prozent ihre Türen öffnen dürfen. Die Hygieneregeln werden auf das Modell 2G+ erweitert, wobei eine Maskenpflicht nicht beschlossen wurde. Eine Vollauslastung bei Konzerten wird es ebenfalls nicht geben. Hier soll eine situative Entscheidung – je nach Kapazität des Veranstaltungsortes – getroffen werden. Für Bars und Kneipen gilt ebenfalls das Modell 2G+.

Mit diesen Einschränkungen dürfte sich der Betrieb für diverse Clubs der Hauptstadt wirtschaftlich nicht lohnen. Dieser Tage wird sehr hitzig über eine Impf-Pflicht in Deutschland diskutiert. In Österreich ist man hier schon etwas weiter. Ab dem 1. Februar 2022 soll es hier eine allgemeine Impfpflicht geben. Bis dahin gibt es weitere Einschränkungen. Nachdem es diese zuerst für Ungeimpfte gab, trifft nun auch Geimpfte. Fortan dürfen alle Österreicher die Wohnung lediglich für Lebensmitteleinkäufe, Arbeit und sowie zur körperlichen Erholung verlassen. Der Lockdown gilt ab dem 22. November für maximal 20 Tage also bis zum 12. Dezember. Nach zehn Tagen soll die Wirksamkeit des Lockdowns überprüft werden.