
SubmitHub wurde Ende 2015 gegründet, um den Prozess, Musik an Kuratoren zu senden, so einfach wie möglich zu gestalten. Submithub bietet viele Statistiken und Filter, damit der Einsender sichergehen kann, dass seine Musik in den richtigen Händen landet. Für Kuratoren bedeutet das mehr Musik zu bekommen, die sie auch mögen. Der Prozess funktioniert klasse: mehr als 1,327,000 Songs wurden geteilt bis heute. Jedoch ist der Markt hart und nicht einmal die meist erfolgreichsten Artisten können jeden glücklich machen. Musik ist subjektiv und kein Kurator sieht einen Song genauso, wie ein anderer Kurator. Per se, wird SubmitHub am Besten von jedem verwendet, der realistische Vorstellungen von Erfolg in der Musikindustrie im Jahre 2024 hat. FAZEmag präsentiert jeden Monat die Favoriten von Submithub-Einsendungen.
B.Visible – Miss You (Data Snack)
Für alle Fred-Again-Fans, die nicht nur Fred Again hören wollen, ist die verträumte Lo-Fi-House-Nummer des Wiener Produzenten Peter Kalčič ein klarer Tipp. Treibend und dabei träumerisch-fließend. Sehr schön.
Banyan – Obsidian (Lilly Era)
Die Wege des US-amerikanischen Produktionsduos Michael Saenz und Logan Gomez kreuzten sich zum ersten Mal im College, und seit über einem Jahrzehnt erforschen sie nun die Musik. Ihr aktueller Track ist ein sommerlich-leichter Afro-House-Groover mit einer Nähe zu Ninja-Tune-Releases. Stark.
Blugazer – Borrowed Memories (Enhanced Chill)
Fans von The XX, die sich beklagen, schon längere Zeit nichts mehr von der Band gehört zu haben, könnten mit der Nummer des Brooklyner Produzenten glücklich werden. Die Vocals sind samtweich und das Backing ist eine Mischung aus Chill-out, House und Indietronica. Super.
Daltin Taylor – Who Got Da? (KMS Records)
Auf dem legendären Label von Belleville-Three-Mitglied Master Reese releast der Brooklyner Dalton Taylor einen treibenden Techno-Slammer, der mich an die Red-Three-Serie erinnert. Oldschool-Techno vom Feinsten.
David Hasert x Francesco Mami – Absolute Giganten (Like)
Die Kölner Institution Hasi hat sich hier mit Frankie zusammengetan und um das vielleicht bekannteste Zitat aus dem herausragenden deutschen Film „Absolute Giganten“ einen sehr effektiven Techno-/House-Track gebastelt. Die Piano-Line ist absolut herausragend und sorgt in Verbindung mit dem Vocal-Sample für Gänsehaut. Vinyl please.
Drumcomplex & Frank Sonic – The Lost Juno (DCMX)
Das rheinische Dreamteam hier mit einem neuen Beweis seines Laufs. Die beiden Jungs, die zuletzt unter anderem mit ihrem Release auf der Cocoon-Compilation für Aufsehen gesorgt haben, überraschen hier mit einer Mischung aus Peaktime-Techno und Neotrance-Einflüssen. Rockt!
Fabian Sprungk – Falling (YION)
Der junge Kölner kommt hier mit einer sehr deepen House-Nummer daher, bei der die wunderbaren Vocals von Yasola stammen. Das sehr durchdachte Backing könnte auch Anhängern von Melodic-Techno gefallen, aber die Vocals machen den Unterschied.
Filipovic CGN – Wanna Dance With Somebody (Electronic Friendship)
Der Kölner DJ und Produzent Daniel Filipovic gehört seit 1995 der Szene an und zeichnet u. a. verantwortlich für die legendären „Friday Fish“-Partys. Seine Cover-Version des Whitney-Houston-Hits ist eine der wenigen Cover-Bearbeitungen, die ich gut finde. Sehr stillvoll und zurückhaltend und funky groovt das Ding. Klasse!
LENny – DNT Let Me Fly Away (Ostowana)
Seit den Nuller-Jahren gehört der aus der Romagna stammende Lenny Lorenzi zu der italienischen House-Szene und hat seit dieser Zeit in jedem renommierten House-Club weltweit gespielt. Seine aktuelle Produktion ist eine eingängige Vocal-House-Nummer mit melancholischem Vocal und viel Gefühl. Deep.
Le Tseu Pocir – Together (Exhibition)
Der Kieler Cocoon-Artist Rico Puestel ist immer für eine Überraschung gut. Unter seinem neuen Pseudonym liefert er hier eine funky French-House-Nummer ab. Auch für Rico-Friebe-Fans interessant.
Leo Guardo – Thonga (Sondela)
Leo Guardo stammt aus Italien, lebt aber seit 2008 in Australien, aktuell in Melbourne. Nach Releases auf King Street Sounds, Tribe oder Moon Rocket präsentiert er nun auf Sondela einen unwiderstehlichen Afro-Tech-House-Tune mit herausragenden Vocals und einem klasse Build-up. Sommer-Hymne.
Marco Faraone – Misirlou (Uncage)
Marco Faraone trifft auf Pulp Fiction. Der in der Toskana geborene und jetzt in Barcelona lebende Techno-Titan releast eine partytaugliche Interpretation des kultigen Tracks, den jeder von euch aus dem Tarantino-Kultfilm kennen dürfte. Das ist schon sehr vordergründig, aber seine Wirkung wird der Track nicht verfehlen.
Matthias Van Lent – Sunrise Shadows (Elektrisssity)
Matthias Van Lent, vielleicht besser bekannt als Maxmoody, ist ein etablierter belgischer Produzent. Kürzlich wurde MvL auf seinen Reisen von der lebhaften brasilianischen House- und Techno-Szene inspiriert und beschloss, ein neues Projekt für diesen Sound zu starten. Und sein Debüt ist State-Of-The-Art-Afro-House vom Feinsten. Hier stimmt alles.
Metiah – Shona/Shankara (DistroKid)
Der Pariser DJ und Produzent Metiah Dhaouadi mit zwei aktuellen Releases, die dem mittlerweile schon etwas beliebig klingenden Afro-House-Genre neue Impulse verleihen. Sehr deep und perkussiv und beim zweiten Stück mit indischen Einflüssen. Gelungen.
Mo Selleck – BABABA (Mo Selleck)
Afro Medusa, Mambana, Bellini und vieles mehr. Die Nummer ist eine gefährlich-gute Mischung aus Cheesy und Catchy. Afro-House für den Sommer an der Strandperle.
Robin M – Indumiso (Human By Default)
Der in London geborene DJ und Produzent Robin M hat einen unverwechselbaren Sound entwickelt, der von seiner italienisch-äthiopisch-britischen Herkunft inspiriert ist. Seine aktuelle Nummer ist eine sehr effektive Tribal-Afro-Tech-House-Produktion. Nicht umsonst spielt u. a. Dennis Cruz immer seine Tracks.
Rodriguez Jr. – Calypso (Feathers & Bones)
Der bekannte französische Produzent und Live-Act Olivier Mateu überrascht bei seiner aktuellen Komposition mit einer spannenden Mischung aus Afro-Einflüssen, Acid-Sequenzen und den gewohnt gefühlvollen Klavierakkorden.
Plastik Funk x Toxic Joy – Skank (Insomniac Records)
Unser lieber Rafael mit einer absolut energetisch-pumpenden Bass-Future-House-Produktion mit catchy Vocal, das durchgehend wiederholt wird und sich somit in die Synapsen des Tänzers/DJs einbrennt. Club-Hit.
Syncia – Quimbara – Syncia Tribal Remix (CENTRL Music)
Wow, ziemlich viel Afro-House in diesem Monat. Aber wieso nicht, wenn so viele gute Tracks dabei sind. Den britischen Produzenten Syncia dürfte man spätestens seit seinem Kink-Remix kennen. Hier macht er aus Sunanas massivem Original „Quimbara“ ein Tribal-House-Monster ohne Afro-House-Klischees. Das Saxofon ist der Knaller.
Torsten Kanzler – Saturation (TK Records)
Einer unserer Lieblingsweggefährten mit einer kraftvollen Techno-Nummer, die durch die Verschmelzung von Kanzlers Beats und Drea Perlons Vocals fesselt. Absolute Peaktime-Nummer.