Best of SubmitHub Oktober 2022

Best of SubmitHub Oktober 2022

SubmitHub wurde Ende 2015 gegründet, um den Prozess, Musik an Kuratoren zu senden, so einfach wie möglich zu gestalten. Submithub bietet viele Statistiken und Filter, damit der Einsender sichergehen kann, dass seine Musik in den richtigen Händen landet. Für Kuratoren bedeutet das mehr Musik zu bekommen, die sie auch mögen. Der Prozess funktioniert klasse: mehr als 1,327,000 Songs wurden geteilt bis heute. Jedoch ist der Markt hart und nicht einmal die meist erfolgreichsten Artisten können jeden glücklich machen. Musik ist subjektiv und kein Kurator sieht einen Song genauso, wie ein anderer Kurator. Per se, wird SubmitHub am Besten von jedem verwendet, der realistische Vorstellungen von Erfolg in der Musik Industrie im Jahre 2022 hat. FAZEmag präsentiert jeden Monat die Favoriten von Submithub-Einsendungen.
www.submithub.com/about

Aalson „Sataturation Control“ (Sinners)
Aloya Almon aka Aalson hier auf dem Label von Teho mit einer zeitgemäßen Melodic-Techno-Nummer, die sich auch perfekt in Tale-Of-Us-Sets einreihen könnte. Eine sehr druckvolle Produktion mit Breaks an den richtigen Stellen und eingängigen Melodien. Vielleicht nicht wirklich überraschend, aber state-of-the-art.

Namatjira „About Last Light“ (Quantum Feels)
Für alle unter euch, die sich wünschen, der Sommer würde niemals enden, ist diese Nummer ein Muss. Der niederländische Act Namatjira mit einem wunderschönen, atmosphärischen Organic-House-Track ohne Klischees und Plattitüden aber sehr viel Gefühl. Fast noch besser gefällt mir der Remix von Circle Of Life-Mitglied Erdi Irmak. Genau das Richtige, um die Augen zu schließen und die Arme gen Himmel zu strecken.

Dozer “This Sound” (Groove Bassment)
Wenn wir in diesem Monat nur eine Tech-House-Nummer abfeiern wollen, und Fisher gerade verreist ist, nehmen wir gerne den L.A.-Produzenten Dozer. Er ist schon seit längerem in der US-Szene unterwegs und hat sich eine große Fanbase erspielt. „This Sound“ spiegelt all das wider, was man an Tech House liebt oder hasst. In jedem Fall ist die Nummer auf den Punkt funktional produziert.

Errol Bangz „Pistol Grabbin’“ (POPGANG)
Errol Bangz stammt aus South Central Los Angeles, ist mit HipHop aufgewachsen und packt in seine House-Produktionen genau diese ‘LMAA’-Attitüde. Sehr rougher House, der auch einem frühen Armand, Paul Johnson oder Sneak gefallen hätte. 909 und gib ihm. Basement House. Sehr cool.

Paccu „Better Run“ (Paccu)
Zeitgemäßen Tech-House-Sound liefert der Österreicher Paccu. Der Wiener hat mit seinen 20 Jahren schon einige erfolgreiches Releases vorzuweisen und auch die neue Nummer besticht durch ein hypnotisches Vocal und ein druckvolles Booking. Vielleicht kein großer Hit, aber ein sehr okayer Mitläufer.

Janus Rasmussen „Ærð“ (Le Tigre Noir)
Zusammen mit dem gefeierten Pianisten und Produzenten Ólafur Arnalds bildet Janus Rasmussen das großartige Duo Kiasmos. Janus Rasmussen stammt aus Reykjavík und verknüpft auf eine spielerisch leichte Art und Weise experimentelle Elemente mit groovigen Sounds. Es erinnert mich ein wenig an Free Jazz oder ein spontanes Jammen mit Freunden. Sehr cool.

SM1LO „Nighttime“ (Perfect Havoc)
Kommen wir wieder zu populärem Großraum-Sound. Mike und James aus New Jersey sind SM1LO und erhalten Support von u.a. Tiesto, Afrojack, Morgan Page, Dash Berlin oder Oliver Heldens. Die aktuelle Nummer ist zeitgemäßer Future-House-Sound mit eingängigem Vocal und einem sehr geringen Peinlichkeitsfaktor. Absolut okay.

PORIJ „Outlines“ (Oat Gang)
Kommen wir nun zum krönenden Höhepunkt in diesem Monat. Die britische Band Porij ist das neue große Ding! Ohne Witz. Zumindest für mich. Für alle Fans von Portishead oder The XX liefern die vier Briten, die gerade erst ein herausragendes Set bei Glastonbury gespielt haben, Nu-Rave-Indie-Dance-Pop. Oder so ähnlich. Die Simme von Eggy ist herausragend und das Backing ist für alle Grenzgänger genau funky und trippy genug, um es gut finden zu MÜSSEN. Hoffen wir, dass diese Band mit dem Debütalbum dorthin kommt, wo sie hingehören. An die Spitze der Charts.