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Furios startet dieser Drei-Tracker mit dem vielschichtigen Titelstück, das druckvoll die Beats laufen lässt, unterschiedliche Töne implementiert und sich im Weltraum äußerst veritabel in Szene zu setzen weiß. Diese Produktion verströmt enorme Energie und reißt den Tänzer förmlich mit sich und wirbelt diesen durch den Raum. Dieser Track ist ein heißer Anwärter auf einen Stammplatz in den kommenden Väth Sets, denn dieses Stück muss man einfach lieben. Doch damit nicht genug. “Bale & Bond“ macht auf gleichem Niveau weiter, Klackersounds, ondulierende, stakkatohafte Keys und undefinierbare Sounds vollführen den Tanz von Kraft um eine Mitte, die ausdrucksvoller kaum sein kann. Techno in Reinform, geballt, geladen, voller Energie. “Atelophobia“ in der Beatless Version könnte auch von Carl Craigs Planet E Label stammen – gefilterte, schnell rhythmisierte Keys prallen mit Power auf den Hörer, nehmen ihn komplett ein und entlassen ihn erst nachdem sie ihn körperlich und geistig durchflutet haben. Die perfekte Platte in diesem Monat. 10/10, Cars10.Becker.