Das Bootshaus. Längst ist der Club auf dem Werftgelände in Köln-Deutz kein Neuzugang mehr auf dem Veranstaltungsmarkt. Seit vielen Jahren klettert die Top-Location der Domstadt kontinuierlich die musikalische Karriereleiter nach oben: Rang 8 der Welt im letzten Jahr. Und dieses Jahr auf Platz („Nachricht gelöscht“). Wir bitten an dieser Stelle noch um etwas Geduld. Ende März werden wir schlaufer sein. Was wir euch aber bereits aus sicherer Quelle verkünden dürfen: Joseph Capriati kommt in die Rheinmetropole! Am Freitag, den 3. April spielt der Italiener, der gebürtig eigentlich Giuseppe Capriati heißt, auf dem Mainfloor. Und natürlich hat er sich hochkarätigen Support eingepackt.

„Techno only“ lautet das Shouting der neuen Event-Konzeption „Facing„, die im Bootshaus Anfang April also Premiere feiern wird. Und es dürfte eine erfolgsversprechende werden, guckt man sich auf der Facebook-Eventseite mal die Zahl der Interessierten an: Fast 2.000 sind es, die einen Besuch im Bootshaus an jenem Abend planen. Sie alle wollen den Mann sehen, der derzeit noch die Rangliste „Längstes DJ-Solo-Set“ anführt. 27 Stunden und 40 Minuten in 2019 auf dem Sunwaves Festival – absoluter Rekord! Und wen holt der kreative Tausendsassa mit ins Techno-Boot ins Bootshaus? Einen absoluten Shootingstar, der aus Adam Beyers Drumcode-Label-Imperium gewachsen ist: Layton Giordani. Ebenfalls Part of the Party: Flavio Folco, der seinen Sound mit „Polyrhythmic experience in the language of the dance“ beschreibt.

Doors open um 23:00 Uhr, das Closing dann sieben Stunden später, um 06:00 Uhr morgens. Es verspricht eine sensationelle Debüt-Show zu werden – die neu ins Leben gerufene Techno-Spektakel namens Facing. Zielgruppe: glasklar die Technobrüderschaft.

Auf den Erfolgslorbeeren der Vergangenheit ausruhen? Das ist übrigens nicht das Credo des Bootshauses. Während sich andere Event-Location-Betreiber in ihrer 16-jährigen Historie keine neuen Wege bestreiten, ruft die rund 15-köpfige Crew des Bootshauses weitere Partys und Partyreihen ins Leben. Jüngst am 1. Februar 2020 geschehen, mit „Unreal“. Hierzu geselleten sich FJAAK, Ann Clue und Bart Skils ins Line-up. Fazit: Sowohl Besucher als auch Kritiker waren restlos begeistert. Pures Club-Feeling mit dem puren Underground, deren Fortsetzung bereits in Planung ist. Wir halten euch auf dem Laufenden.

Aber erst einmal freuen wir uns auf den 3. April, wenn Joseph Capriati das bestimmt restlos ausverkaufte Bootshaus sprichwörtlich zerlegt. Tickets gibt es: HIER.

www.bootshaus.tv

Facing Joseph Capriati // 03.04.2020 // Bootshaus, Köln

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