cover
Acht Jahre nach der Veröffentlichung ihres Debütalbums „Transcontinental“ auf dem kleinen Label Freispiel veröffentlichen die Herren Borngräber & Strüver, mittlerweile selbst Labelmacher, eben jenes in seiner Originalform erneut und ermöglichen so ihren mittlerweile neu gewonnen Fans einen unverschleierten Blick auf ihr frühes Schaffen. Schon der erste Track überzeugt durch die Kombination von tiefenentspannter Electronica mit harschen Feedback-Exzessen, die zwischenzeitlich auch in anderen Werken des Albums durchscheinen. Auf der anderen Seite wiederum zeigt sich das Gespür des Duos für epische Flächenkonstrukte auf PostHouse-beeinflussten Beatskeletten und auch das Wissen um HipHop, TripHop, abgrundtiefe Bässe und Funk Noir lässt sich nicht verleugnen, sodass sich auch dieser Tage wieder die Freispiel- Tanzflächen dieser Welt zu den via „Transcontinental“ feilgebotenen Klängen in den richtigen Groove versetzen lassen werden. Trotz des fortgeschrittenen Alters nicht im geringsten angestaubt und immer noch schwer empfohlen. 9 Points/baze.djunkiii


 

Das könnte dich auch interessieren:
Kölsch – 1977 (Kompakt Records)
Adult. – The Way Things Fall (Ghostly International)