Zunehmende Absagen für Großveranstaltungen wie Festivals, Club-Gigs oder Kulturveranstaltungen wie die Lit.Cologne, machen dem Kulturbereich deutlich zu schaffen.

Doch insbesondere kleinere Künstler, die auf fortlaufende Auftragseingänge zum Erhalt ihres Betriebes aber auch zur Bestreitung des Lebensunterhaltes angewiesen sind, tun sich dieser Tage schwer. Zu dem Entschluss kamen heute auch Vertreter des Kulturausschusses, Mitglieder der AG Kultur und Medien, der Sprecher für Kulturpolitik Erhard Grundl, die Sprecherin für Medienpolitik Margit Stumpp sowie Dr. Kirsten Kappert-Gonther, Mitglied im Ausschuss für Kultur und Medien im gemeinsamen Gespräch mit Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates.

Abgeordnete von Bündnis90/ Die Grünen fordern gemeinsam mit Herrn Zimmermann daher die Vorlage eines Aktionsplans seitens des Bundestages, zur unbürokratischen Soforthilfe für Klein- und Mittelständische Kulturbetriebe. Erfolgen könnte das beispielsweise in Form von Darlehen oder Kleinkrediten. Für den 25.03.2020 ist die Thematik daher als Tagesordnungspunkt zur Diskussion vor dem Ausschuss für Kultur und Medien aufgeführt worden.

Die vollständige Pressemitteilung haben wir euch hier verlinkt.

 

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