
Das diesjährige Burning Man Festival in der Wüste Nevadas wird von tragischen und chaotischen Ereignissen überschattet.
Ein Teilnehmer erlitt am 26. August offenbar einen Stromschlag und wurde in ein Traumazentrum geflogen. Laut San Francisco Chronicle kam es in der Nacht zu dem Unfall, weitere Details zum Zustand des Mannes waren zunächst nicht bekannt.
Der Vorfall ereignete sich während heftiger Regenfälle, die den Veranstaltungsort „The Playa“ in Black Rock City mehrere Stunden lang durchnässten. Der Boden wurde unbefahrbar, die Organisatoren schlossen die Tore und forderten die Besucher auf, Schutz zu suchen.
Warnungen zum Umgang mit Generatoren und Kabeln im Regen wurden ausgegeben, um weitere Gefahren zu vermeiden. Die Eingänge blieben bis zum 27. August geschlossen, ehe sie nach Wetterbesserung erneut geöffnet wurden.
Dennoch kam es auch in den Tagen danach zu weiteren Einschränkungen. Bereits am 23. August hatte ein Sandsturm mit Böen bis zu 80 km/h Schäden verursacht. Dabei wurde die Skulptur „Black Cloud“ zerstört, ebenso wie der berüchtigte Orgy Dome stark beschädigt.
„Unser Bauteam hat in der vergangenen Woche hart gearbeitet, um unseren schönen Raum zu errichten“, hieß es am 25. August in einem Instagram-Post der Organisatoren des Orgy Dome. „Leider hat der Wind gestern die ganze Arbeit zunichte gemacht und unsere Struktur zerstört. Wir sind immer noch hier und glücklicherweise in Sicherheit. Wir hoffen, der Playa einige Workshops schenken zu können und halten euch auf dem Laufenden.“
Burning Man wird regelmäßig von extremen Wetterlagen heimgesucht. Schon in der Vergangenheit führten Überschwemmungen und Stürme zu chaotischen Szenen. 2023 blockierten Klimaaktivisten den Zugang, um auf den Einfluss von Unternehmen hinzuweisen, während schwere Regenfälle damals zehntausende Teilnehmer nach dem offiziellen Festivalende festsetzten (FAZEMag berichtete).
Trotz aller Widrigkeiten werden in diesem Jahr rund 70.000 Besucher erwartet. Nach Angaben des offiziellen X-Accounts „Burning Man Traffic“ sind die Tore zwar geöffnet, doch beträgt die Fahrzeit vom Gravel bis zum Gate acht Stunden. Das Festival endet planmäßig am 1. September, doch die negativen Schlagzeilen reißen nicht ab.
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Quelle: DJ Mag
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