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Bei einer Verfolgungsjagd verlor ein spanisches Zollschnellboot drei Besatzungsmitglieder. Die Schmuggler beendeten ihre Flucht und halfen bei der Rettung der Beamten.

Die Hetzjagd begann vor der spanischen Exklave Ceuta, bei dem die Guardia Civil ein dreimotoriges Schlauchboot verfolgte. Die Insassen standen im Verdacht eine größere Ladung Haschisch nach Spanien zu schmuggeln. Als auch noch ein Polizeihubschrauber auftauchte, traten die Schmuggler ihre Flucht Richtung offener See an.

Da die Guardia Civil bestens gegen den War on Drugs ausgestattet ist, hatten die Schmuggler eine geringe Chance davon zu kommen. Die Zöllner waren wohl etwas wagemutig und bedrängten die Flüchtigen mit gefährlichen Manövern.

Bei einer mutwillig herbeigeführten Kollision mit dem Schlauchboot fielen drei Zollbeamten ins Wasser und mussten gerettet werden. Laut Berichterstattung hatten die Polizisten an Bord des Hubschraubers die Schmuggler aufgefordert, die Kollegen zu retten, wie es sich für anständige Seeleute gehört.

Ob das wirklich so abgelaufen ist, oder ob die Schmuggler freiwillig geholfen haben, wissen wohl nur die Beteiligten selbst. Jedenfalls gab es für die Haschisch-Schmuggler zum Dank Handschellen und Untersuchungshaft.

Auf dem Schlauchboot befanden sich nämlich 80 Ballen mit Haschisch, insgesamt gut drei Tonnen. Hoffentlich wird den Schmugglern die Rettung der Zöllner zu Gute gehalten.

Hier ein kleines Video von der Verfolgungsjagd:

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