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Direkt vor dem Gersthofer Rathaus im Landkreis Augsburg wuchsen mehrere Wochen lang drei Cannabispflanzen in einem Trog. Erst bei einer Höhe von 40 Zentimetern wurden die charakteristischen Blätter der Pflanze entdeckt.

Ein Mann, der vor dem Rathaus telefonierte, wunderte sich über die seltsamen Pflanzen und schaute genauer hin. Die Polizei bestätigte dann, dass es sich bei den Gewächsen zwischen den Margeriten um Cannabis handelte.

Es gibt keine Hinweise auf den Pflanzer. Beamten fotografierten die Pflanzen, rupfte sie aus und beschlagnahmte sie. Normalerweise werden Cannabispflanzen auf den Wirkstoffgehalt geprüft. Da die Pflanzen aber kaum Blüten aufwiesen, ist das wohl zwecklos.

Allgemein wirkten die Pflänzchen sehr vertrocknet und dünn. Nur eine der drei Pflanzen hatte eine kleine Blüte. Bei einem Projekt, das Biodiversität vorantreiben will wurden in Gersthofen Kräuter gepflanzt. „Urban Gardening“. Hanf gehört aber eigentlich nicht zwischen Salbei und Minze.

Die Samen kamen vermutlich aus Vogelfutter. In Vogelfuttermischungen befinden sich nämlich verschiedenste Samen, darunter auch die von Cannabis. Über die tatsächliche Herkunft der Samen lässt sich allerdings nur spekulieren.

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