Zum CDU-Vorsitz hat es jetzt ja nun knapp nicht gereicht, aber wenn es nach Friedrich Merz (links) ginge, würden uns bei den nächtlichen Clubbesuchen demnächst lieber Polizisten filzen anstatt Türsteher. Das gab der mögliche CDU-Kanzlerkandidat auf der Regionalkonferenz in Berlin bekannt. Zur „inneren Sicherheit“ äußerte sich der Rechtsanwalt, Lobbyist und Politiker wie folgt: „Diese Türsteher-Szene… Das ist der Schlüssel zur Eroberung von Stadtvierteln und zur Eroberung von kriminellen Strukturen. Da müssen wir uns die Frage stellen, ob das nicht mehr die Aufgabe der allgemeinen Polizei ist, als irgendwelcher Clans, die da ihre eigenen Strukturen schaffen. Da fängt Kriminalität an.“
Wenn es eines Tages dazu kommen würde, dass Polizisten die neuen Türsteher sind, hätte nicht nur Berlins berühmtester Türsteher Sven Marquardt vom Berghain keinen Job mehr, nein – viel schlimmer: viele Anhänger der elektronischen Musikszene wären vielleicht keine Stammgäste mehr in ihren Lieblingsclubs. Denn was ist schlimmer als die aufkommende Paranoia vor, nach oder dann sogar während eines Clubbesuchs, wenn man einen Polizisten sieht?
Fotoquelle: Facebookseite Friedrich Merz
Friedrich #Merz will an Berliner Club-Türen anstelle von Türstehern Polizisten aufstellen, sagt er auf der #Regionalkonferenz der #CDU in #Berlin. Richtig gelesen: Polizisten. Und in den Berliner Bars löschen künftig anstelle von Barkeepern Feuerwehrleute den Durst, oder was?
— Julius Betschka (@JuliusBetschka) 30. November 2018
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