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Wir berichten in letzter Zeit sehr häufig von Clubs, die wegen finanzieller Probleme, nicht verlängerter Mietverträge oder anderen Streitigkeiten dicht machen müssen. Auch für den Chalet Club Berlin sieht die Zukunft nicht allzu rosig aus, wie die Groove nun berichtete.

Erst an Silvester hatte der Club aus Berlin negative Schlagzeilen gemacht, nachdem ein falsches Line-Up veröffentlicht wurde. Mitte Januar fand die letzte Party statt und nun könnte auch noch die Schließung drohen. Hinter dem Dilemma stehen mehrere Ursachen. Zum einen gibt es Streitigkeiten zwischen den ehemaligen Betreibern Adriano Karok, Olivier Putzbach und Peter Multhaupt. Grund dafür sind Schulden in sechsstelliger Höhe, die von niemanden übernommen werden wollen.

Außerdem wurde das Gebäude von dem Unternehmen Lohmühleninsel Liegenschaften GmbH gekauft und wir nun von der ZentralHaus ZH Grundinvest AG verwaltet. Letztere kündigten den Vertrag mit den Betreibern des Chalet vor Ablauffrist, mit der Begründung, dass es einen Fehler im Vertrag gäbe. Ob nun gegen diese Kündigung vorgegangen werden soll, ist bisher unklar. Fest steht allerdings, dass die Zukunft des Berliner Clubs in den Sternen steht. Es sollte aber vermutlich mit keinen sonderlich positiven Ergebnissen gerechnet werden.

 

 

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Quelle: www.groove.de