ChatGPT kann jetzt high werden: Digitale Drogen für KI stellen Wirkung nach

ChatGPT kann jetzt high werden: Digitale Drogen für KI stellen Wirkung nach

Das schwedische Pharmaunternehmen Pharmaicy ermöglicht es, mithilfe spezieller Codes bekannte KI-Chatbots so zu manipulieren, dass ihre Antworten weniger streng informationsbasiert und deutlich freier sowie kreativer ausfallen. Voraussetzung dafür ist allerdings die Premium-Version des jeweiligen Chatbots, da nur so die volle Wirkung der gekauften Codes genutzt werden kann.

Von Kokain über Weed bis hin zu Alkohol oder Ketamin ist alles dabei. Nutzer:innen können verschiedene „digitale Drogen“ erwerben, um auf eine andere Art mit ChatGPT zu interagieren. Laut zahlreichen Tests von Käufer:innen verändert sich das Antwortverhalten der KI tatsächlich spürbar. Während die Antworten normalerweise eher strikt und sachlich ausfallen, wirken sie durch die Codes lockerer, kreativer und experimenteller. Der Bot verhält sich dabei so, als stünde er unter dem Einfluss der jeweiligen Substanz, was die Interaktion deutlich entspannter erscheinen lässt.

Allerdings ist dafür bereits die Premium- bzw. Vollversion des Chatbots notwendig. Bei einfachen Anfragen ohne aktivierte Codes reagiert die KI weiterhin mit den üblichen, strikten Antworten. Zudem weist sie darauf hin, dass jeglicher Drogenkonsum gefährlich ist und nicht normalisiert werden sollte.

Wer also ausprobieren möchte, wie sich eine KI-generierte Antwort „unter“ Ketamin, Kokain oder Weed anhören könnte, findet die entsprechenden Codes auf der offiziellen Website von Pharmaicy.

Quelle: Wired

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