Chris Venola releast sein Debüt-Album auf Circle.



Der sympathische Italiener und Wahl-Londoner Chris Venola hat schon mehr Meilen auf seiner Musiklaufbahn absolviert als 16, auch wenn er vielleicht noch nicht allzu vielen Musikhörern ein Begriff sein dürfte. Seine Karriere begann er im Jahr 2005 unter dem Pseudonym Silentalk, als er einen Remix für die französische Band Curl produzierte. Jetzt, acht Jahre später, releast Venola auf Circle Music sein Debüt-Album „Sixteen Miles“. Wir Fazonauten fanden es so gelungen, dass wir ihm einige Fragen zu seinem gelungenen Tech-House-Album stellen mussten.

Wann und wie hat deine musikalische Reise angefangen?
Ich war von Geburt an von Musik umgeben. Die erste Platte, die ich mit meinem eigenen Geld im Alter von sechs Jahren kaufte, war Michael Jacksons „Bad“ als 7inch-Vinyl. Ich bin ein Liebhaber von Musik und diese Leidenschaft hat mich alle Jahre hindurch zu dem Künstler gemacht, der ich jetzt bin. Ich konnte es mir niemals vorstellen, dass ich mal ein DJ sein werde, der in den populärsten Clubs und auf Partys in Frankreich, England, Italien spielt und ein Album in den Läden hat.

Bevor du unter deinem eigenen Namen Musik veröffentlichtest, hattest du das Projekt Silentalk. Wodurch hast du dich inspirieren lassen, als du 2005 deine Karriere unter dem Pseudonym Silentalk begonnen hast?
Silentalk ist ein Projekt, das mit einem meiner besten Freunde entstand. Unter dem Pseudonym Silentalk habe ich einige meiner großartigsten und nicht so großartigsten Momente meiner Musikkarriere erlebt. Silentalk bedeutet, dass wir durch unsere Stille Musik machen und wir in unserer Sprache, der Musik, reden können.

Nun erscheint dein erstes Album „Sixteen Miles“ unter deinem realen Namen, wie kam es dazu und was verbindest du damit?
Ich hatte schon immer den Traum, mein eigenes Album zu veröffentlichen. Die Lieder auf dem Album wurden aber nicht mit dem Gedanken gemacht, ein Album zu veröffentlichen. Sie sind das Ergebnis von meinen Jahren in denen ich spielte und produzierte, was letztendlich zu dem Release des Albums „Sixteen Miles“ führte.

Welche Art von Musik erwartet die Hörer auf dem Debütwerk?
Sie können sich die Musik und Texte anhören, sich dazu bewegen oder einfach nur zuhören. Was auch immer sie tun, ich hoffe, dass ich meine Botschaft übertragen kann. Meine Musik ist Deep House und Electronica, jeder Song hat seine eigenen Lyrics und Botschaft.

Man findet weder Langeweile noch Einseitigkeit auf der Platte und trotz starkem Song-Charakter wird nie der Dancefloor außer Acht gelassen, wie ist dir das gelungen?
Als DJ habe ich mein ganzes Leben lang in Clubs gespielt, viele der Songs auf dem Album sind für den Dancefloor gemacht. Das war das Hauptaugenmerk. Da ich auf Songwriting stehe, habe ich versucht, nicht nur Tools sondern richtige Songs zu produzieren.

Ist “Sixteen Miles” der Startschuss für eine komplett neue Karriere unter dem Namen Chris Venola oder wirst du weiterhin auch das Silentalk-Projekt betreiben?
Im Moment konzentriere ich mich auf meine eigene Karriere, aber vielleicht in der Zukunft, wer weiß, werde ich auch wieder unter Silentalk Musik veröffentlichen.

Das Album ist gerade auf Circle Music erschienen.

Tracklisting:

1. I’ll Be There (feat. Kira) 04:43
2. Break U (feat. Tania Furia) 05:02
3. Illusion (feat. Kira) 06:55
4. Everytime (feat. Andrea Introvigne & Tania Furia) 05:21
5. Sixteen Miles (feat. Kira) 06:20
6. Mountague Mastermind (feat. Frank Lee) 07:12
7. You (feat. Vinny Samuels) 06:29
8. Silent (feat. Vinny Samuels) 07:16
9. Stars (feat. Kira) 06:00
10. All Of Me (feat. Tania Furia) 06:36
11. Never (feat. Tania Furia) 05:37

Und dank Rdio könnt ihr hier und jetzt in das komplette Album von Chris Venola hineinhören.