tokyo-290980_1280


Am vergangenen Sonntag ist die Polizei in Tokio hart wegen des Verstoßes des sogenannten „No-Dancing-Law“ gegen den Club Aoyama Hachi vorgegangen. Der Geschäftsführer des Clubs und sein Assistent wurden bei der Aktion festgenommen.

Es war angeblich das erste Mal, dass die Beamten in Tokio diese seit 2016 existierende Gesetzesänderung durchgesetzt haben. Nur unter strikten Auflagen hätte der Nachclub bis 5 Uhr morgens öffnen dürfen. Darunter fällt der Verbot des Ausschanks von Alkohol und eine Begrenzung der Gastraumfläche auf 33 qm.

Darüber hinaus muss vom Betreiber eine Ausleuchtung von mindestens 10 Lumen pro qm gewährleistet werden. Dies entspricht einer gut beleuchteten Straße. Zumindest wenn diese sich nicht im Stadtbezirk Shibuya befindet. Dort ist nämlich der Club ansässig.

Wegen ähnlicher Verstöße wurden die Betreiber des Clubs schon merhfach verwarnt. Es kam auch immer wieder zu Lärmbeschwerden von Anwohnern. Überall das gleiche Problem. Ob Berlin oder Tokio. Aber gut wie sagt man so schön: wer nicht hören will, muss fühlen. Vielleicht konnten sie es aber auch nicht hören, weil die Musik zu laut war.

Das könnte dich auch interessieren:
Londoner Superclub Printworks eröffnet weiteren Floor
Berliner Clubsterben – Zeit etwas zu unternehmen
Jeff Mills vertont japanisches Spielfilm-Drama
Initiative Musik – eine Million Euro Fördergelder für Clubs