
Zwei sich augenscheinlich fremde Menschen, zwei Meinungen, ein Experiment. Schaffen es zwei Fremde, sich trotz unterschiedlicher Haltungen anzunähern? Dies ist die Kernessenz des ZDF-Formats „Sag’s mir“, das jeden Mittwoch um 17 Uhr im Rahmen von „unbubble“ ausgestrahlt wird und in der Mediathek des Senders abrufbar ist. In der neusten Episode geht es um die Frage, ob Clubs bundesweit als Kulturstätten anerkannt werden sollten. Zu Gast sind zwei prominente Gesichter der Berliner Szene, die sich mutmaßlich noch nie begegnet sind. Oder doch?
Für die einen gelten Clubs als Kulturräume, für andere als eine ungesunde, hedonistische Mischung aus Drogenkonsum, Sex und moralischen Grenzüberschreitungen. Auf die Frage, ob Clubs als Kulturstätten gelten sollten, gibt es geteilte Antworten. Selbst bei in der Clubkultur tief verwurzelten Figuren gibt es Meinungen, die sich dagegen aussprechen.
So etwa bei Jens Schwan, Co-Gründer vom Zug der Liebe und Betreiber des Club- und Kulturmagazins The Club Map. Schwan vertritt die Ansicht, dass Clubs nicht die gleichen Kriterien wie etwa Theater, Museen oder Opernhäuser erfüllen würden, um als Kulturstätten definiert werden zu können.
Ihm gegenüber sitzt Marcel Weber, Vorstand der Clubcommission Berlin und Geschäftsführer des SchwuZ, Deutschlands ältestem Queer-Club. Der 44-Jährige setzt sich dafür ein, dass Clubs einen Status als Kulturgut erhalten. Warum sein Engagement tatsächlich Wirkung gezeigt haben könnte, lest ihr hier.
Hier gelangt ihr zur ganzen Folge in der ZDF-Mediathek.
Auch interessant: