Clubsterben nebenan: Venues in Niederlande und Frankreich müssen schließen

Clubsterben nebenan: Venues in Niederlande und Frankreich müssen schließen

Die Krise innerhalb der Kulturbranche und der elektronischen Musikwelt wächst auch bei unseren Nachbarn immer weiter.

Der niederländische Club OOST in Groningen schließt am 5. Juli 2025 dauerhaft. Die Betreiber begründen den Schritt mit einem „plötzlichen Anstieg der Nutzungskosten des Gebäudes“. Die Kostenexplosion sei unvorhersehbar gewesen und habe sämtliche langfristigen Zukunftspläne unmöglich gemacht.

OOST eröffnete 2016 und wurde 2022 zur Non-Profit-Organisation. Der Club war tief in der niederländischen Szene verwurzelt, mit Kooperationen mit Dekmantel, Bassiani und Horst. Er organisierte Events mit Fokus auf lokale Künstlern sowie internationale Acts wie Héctor Oaks und Objekt.

Im französischen Clermont-Ferrand gab der Club 101 seine endgültige Schließung für den 24. Mai 2025 bekannt. Die Betreiber Boris und Chris nannten „wirtschaftliche und finanzielle Gründe“, insbesondere die Folgen der Covid-19-Krise. Die Bedingungen für eine Weiterführung seien nicht mehr gegeben.

Der Club 101 existierte seit fast 15 Jahren. Er veranstaltete regelmäßig Events mit House, Techno, Electro, New Wave und Disco. Zu den Gästen zählten unter anderem I Hate Models, Jennifer Cardini, François X und The Driver. Das Programm kombinierte internationale Bookings mit lokalen Artists.

Die BBC-Dokumentation „Nightclubs: Is The Party Over?“ beschäftigte sich zuletzt mit der drastisch sinkenden Zahl an Clubs in Großbritannien (FAZEmag berichtete). Das Thema scheint leider über unsere Grenzen hinaus relevant zu bleiben.

Quelle: Resident Advisor

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